Hallo,
bei meiner Überschrift konnte ich zumindest eine "Diagnose" angeben....
Vor gut drei Jahren stand das alles noch in den Sternen. Mein Sohn Kevin
ist jetzt 9 Jahre alt und ist leicht geistig behindert - hyperaktiv und leidet
an Mutismus (er spricht nur zu Hause und bei "auserwählten" Personen)..
Vorgeschichten gibt´s noch reichlich - u. a. auch was die Diagnosestellung
betrifft...
Vielleicht kennt ja jemand eine ähnliche "Geschichte" und hat Lust mir zu
schreiben.????
Viele Grüße
Christiane
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo,Christiane,
herzlich willkommen hier im Forum.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch
und viele Tipps.
Grüsse von Camille:wink:
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Camille,
danke für die nette Begrüssung - ich hoffe, dass ich hier die Möglichkeit zum Austausch
finden kann...
Viele Grüße
Christiane
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Christiane,
herzlich willkommen im Forum und ich wünsche dir einen regen Austausch.
Wenn bei uns auch andere Voraussetzungen vorliegen (mein Sohn ist schwer geistig behindert und hat nur einen kleinen Wortschatz, versteht aber sehr viel) so kommt mir das mit dem Sprechen sehr bekannt vor. Die ersten Jahre, auch in der Schule hat ihn niemand sprechen hören. Nur wir im Raum der Familie kamen in den Genuss. Wir hatten sogar ein Wörterbuch angelegt, um anderen Betreuern eine kleine Hilfestellung zu geben. Nichts, null. Auffällig war aber, dass die Klangfarbe und die Betonung der Silben genau mit meiner übereinstimmte. Ich glaube es war im Kinderzentrum München, da hat man mir dazu einmal erklärt, ich würde wie ein Medium wirken und mit meiner Stimme im Raum könnte Stefan dann sprechen. Ob es stimmt?? Fakt ist, in fast allen Aussprüchen, Wörtern und Bemerkungen meines Sohnes erkenne ich mich wieder. Darum höre ich auch oft das Wort Papa und Jens. Im Gegenzug dafür würde ich so gerne mal das Wort Mama oder Kirsten hören. Das geschieht aber alleralleräußerst selten.


Dafür teilt er sich aber jetzt auch vermehrt in der Schule mit. Deshalb ist gerade auch für ihn der Umgang mit sprechenden Mitschülern sehr wichtig. (Stefan ist blind) Es gibt aber auch immer noch Betreuer, zu denen hat er noch nie ein Wort gesagt hat.
Viele Grüße
kirsty
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Kirsten,
schön, dass Du Dich gemeldet hast..!!
Es ist wirklich ein Zufall - wir waren auch mehrmals stationär im Kinderzentrum München - dort
wurden auch die ganzen Diagnosen gestellt.
Wie ich aus Deinem Schreiben entnehmen kann leidest Du auch an dem Nichtsprechen Deines Sohnes Stefan. Ich kann Dir das echt gut nachempfinden......!!!
Es ist so schwierig anderen Leuten klar zu machen, dass ein Kind spricht, wenn es außerhalb
nicht spricht. Kevin´s Wortschatz ist eigentlich ganz gut, nicht der eines 9 jährigen, aber immerhin... *g*
Aber wie gesagt, er sucht sich einfach die Personen aus mit denen er spricht, was dabei sehr
wichtig ist - ist der erste Kontakt -wie jemand beim ersten Treffen auf ihn zugeht..
In der Schule ist es halt so, dass er im Unterricht nicht spricht - sobald Anforderungen auf ihn
zukommen macht er total dicht. Nachmittags in der Tagesstätte beim freien Spiel, kann es dann schon mal vorkommen, dass ihm das eine oder andere Wort "entflieht". (Ich muss auch sagen, dass Kevin´s Lehrerin, Erzieherin und Kinderpflegerin echt sehr bemüht sind und auch ganz liebe Menschen sind... - darüber bin ich sehr sehr froh!)
Im Kinderzentrum haben sie es "provokativen Mutismus" genannt, aber ob es bei ihm wirklich PROVOKATION oder einfach nur UNSICHERHEIT ist das sei dahingestellt...
Was uns ein bißchen anders ist als bei Euch ist die Tatsache, dass Kevin auch in meinem Beisein, wenn eine andere Person da ist (mit der er nicht sprechen möchte), nicht spricht. Sobald wir alleine sind redet er u n u n t e r b r o c h e n *g*.
Alles Gute für Euch und ich wünsch Dir echt, dass Stefan bald das Wort MAMA laut und deutlich sagt!!!
Schönes Wochenende
Viele Grüße
Christiane
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo,
wir sind Eltern eines 3,5 Jahre alten Jungen. Bei der letzten Untersuchung (mit drei Jahren) ist er als sprachverzögert und verhaltensauffällig an das SPZ überwiesen worden. Nach einer viermonatigen Anamnese (Kinderarzt, Psychologin, Blutentnahme, EEG, Heilpädagoge) konnte festgestellt werden, dass er lediglich, wenn überhaupt, autistische Züge hat, jedoch kein Autist ist. Der Kinderarzt ist der Meinung, dass er leicht geistig behindert ist. Die Ärzte des SPZ sind sich noch unsicher und wollen bzw. können keine Diagnose stellen. Er bekommt Logopädie und demnächst eine Ergotherapie (mit Musiktherapie). Nun ein paar Worte zu meinem Sohn: er hat sich bis zu seinem 2 Lebensjahr normal entwickelt, mit zwei Jahren hatte er motorische (leichte) Schwierigkeiten, die er schon lange überwunden hat: er kann schon seit Ewigkeiten rückwärts laufen, beidbeinig abspringen, Ball fangen und werfen, Treppen steigen, hüpfen, Stift halten und kritzeln, Perlen auffädeln usw. Nur seine Sprache ist sehr auffällig. Bis zu seinem zweiten Lebensjahr konnte er ca. 150 Bilder richtig benennen und zwei Wort Sätze bilden. Dann kam der große Bruch: er kann momentan nur einzelne Wörter sprechen (ca. 200). Er spricht in der dritten Form von sich (er will trinken; er mag nicht schlafen), oder er wiederholt haargenau das von uns Gesagte zum richtigen Zeitpunkt. Bin mir nicht wirklich sicher, ob er alles versteht. Er befolgt Anforderungen gerne, aber nur, wenn er Interesse an der Tätigkeit hat. Er schaut ungern/kaum fern, will keine Geschichten vorgelesen bekommen, er kann auch noch keine Spiele (Memorie), keine Farben, keine Größen. Bei dem Intelligenztest hat er sehr durchschnittlich, eher schlecht abgeschnitten. Oft wollte er nicht mitmachen, Manches konnte er aber auch eindeutig nicht! Entwicklungsstand wohl eines 2 jährigen Kindes. Im Kindergarten ist er auf die Sprache unauffällig, aber die Kindergärtnerinnen lassen ihn einfach spielen, wie seine Intelligenz ist, wissen die auch nicht. Was noch auffällig ist, er spricht bei Fremden kaum, daheim ununterbrochen, aber immer die gleichen Sätze oder Wörter zum richtigen Zeitpunkt. Die gibt er wie ein Kassetenrekorder wieder, betont sogar so, wie er sie von uns hört.
Was hat er? Wird er mal sprechen? (Die Psychologin meinte, dass sie da keine Aussage treffen kann, evtl. spricht er nie).
War/ist es bei Deinem Knd auch so?
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Clea,
erst einmal ein herzliches Willkommen von mir .
Leider kann ich dir keine Anwort auf deine Frage geben, da es sich bei meinem Sohn von anfang an abzeichnete, dass er eine geistige Behinderung hat und ebenfalls motorisch keine normale Entwicklung durchlaufen würde.
Ich bin mir aber sicher, ihr werdet bestimmt gute und hilfreiche Anregeungen und Antworten hier im Forum bekommen.
Alles Gute,
kirsty
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Clea,
leider kann ich Dir nicht sagen was Dein Sohn hat, aber ich kann Dir gerne schildern was bei Kevin war ....
Vielleicht fange ich am Besten von vorne an. Also Kevin kam mit einem Klumpfuß zur Welt (ich wußte es nach einer speziellen Ultraschalldiagnostik vorher schon). Als er 8 Stunden alt war bekam er die erste Gipsbehandlung - danach jeden 2. Tag 8 Wochen lang - nach der Gipsbehandlung - Vojta (Abbruch wegen extremer Abwehr) dann Bobath und Schienenbehandlung ca. 1 1/2 Jahre lang, mit ca. 1 1/2 Jahre mußte er dann doch operiert werden.
Kevin war trotz allem normal entwickelt - er war aufgeweckt - krabbelte mit 8 Monaten - fing mit ca. 14 Monaten (trotz Schiene) zu Laufen an und war einfach ein Sonnenschein...
Sprechen konnte er bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr viel ...
Nach der OP hatte er 10 Wochen Liegegips - hat das eigentlich echt gut verkraftet. Danach fing er auch wieder zu Laufen an, nur mit dem Unterschied, dass er irgendwie sehr aktiv war. Am Anfang dachte ich mir er muß einfach sein bisheriges Leben so verkraften oder Dinge neu entdecken, aber es wurde nicht besser - auch die Sprache kam nur sehr zäh..
Was mir sehr bekannt vorkommt ist das - kein Buch anschauen - Fernseh uninteressant - kein Interesse an irgendetwas - es sei denn es interessiert....
Er brauchte den ganzen Tag "Aktion" - an Mittagsschlaf oder ruhige Nächte war überhaupt nicht zu denken.
Mit ca. 2 1/2 gingen wir dann zum Kinderarzt - er sagte wir sollen uns noch keine zu großen Gedanken machen.... Trotzdem wurden wir zur Pädaudiologie (Hörtests) überwiesen - wobei aber nicht das Geringste rauskam.
Mit ca. 3 Jahren war ich dann nochmal beim Kinderarzt - er sprach immer noch nicht sehr viel - zwar mehr, aber es kam sehr zäh... überwies uns der Arzt in eine Kinderklinik zur Austestung (1/2 Jahr Wartezeit)- raus kamen wir dann auch mit - er könnte autistische Züge haben, er ist geistig behindert und wir sollen uns nicht allzu große Hoffnungen machen (Gentest war in Ordnung?!). Ich kam mir vor wie im falschen Film - hatten die die Karteikarte meines Kindes oder haben die irgend etwas verwechselt ???!!!
Wieder zum Kinderarzt - er belächelte den Befund und gab mir stattdessen einen ADHS - Fragebogen mit. Daraufhin meinte er, dass er glaubt, dass Kevin an ADHS "leidet". (Kevin war mittlerweile fast 4) Er gab uns den Rat versuchsweise mit einem Medikament zu behandeln (Art Ritalin).
Anfangs waren wir überhaupt nicht begeistert, aber nach 2 Jahren homeopathischer Behandlung ohne jeglichen Erfolg - stimmten wir dann doch zu es zu versuchen..
Kevin kam auch mittlerweile in den Kindergarten (Integrationskindergarten in einer Schule für Körperbehindert) dies war wiederum eine Empfehlung der Frühförderstelle an der wir schon 1 Jahr waren. Das Zusammenspiel Medikament und Kindergarten tat Kevin sehr gut - er fing an zu Sprechen - auch zu Singen, konnte sich konzentrieren und man sah richtige Fortschritte...
Leider gab es nach dem 1. SVE Jahr einen kompletten Wechsel der Erzieherinnen und dann fing Kevin nach und nach an zu Schweigen, er sprach nur noch in Einzelsitutionen (er- Erzieherin) (ER-Therapeutin) uws. usw. Zu Hause sprach er sehr viel - aber das Problem mit den Wort - Satzwiederholungen kenne ich nur zu gut - ich dachte mir immer - es ist wie eine Langspielplatte die hängen blieb und es kam immer und immer wieder irgendwie das Gleiche ....
Mit 5 Jahren waren wir zur letzten U-Untersuchung beim Kinderarzt der dann meinte er glaubt jetzt doch nicht mehr, dass es ADHS ist - sondern?????
Er überwies uns ins Kinderzentrum nach M. (wieder 8 Monate Wartezeit) dort waren wir dann zuerst ambulant, nach 3 Monaten dann stationär ...
Es wurden wieder und wieder ewig viele Tests gemacht!
Einen Tag vor seinem 6. Geburtstag wurde uns dann gesagt, dass Kevin leicht geistig behindert ist, ein hyperkinetisches Syndrom hat und Mutismus.
Die autistischen Züge haben sich hier überhaupt nicht bestätigt.
Wir waren dann noch mehrmals stationär, auch zur Behandlung des Mutismus - leider konnte die Behandlung in der SVE (Schulvorbereitende Einrichtung) nicht so fortgeführt werden, wie ich mir das erhofft hatte (die SVE Leitung hat nicht mitgespielt. (ich ließ Kevin dann ein Jahr zurückstellen - Schule). Zum Schuleintritt wechselten wir dann die Schule (Schule für geistig Behinderte Kinder) - ihm gefällt es dort sehr sehr gut - nur der Mutismus ist trotz vieler Therapieen bis jetzt noch nicht in den Griff zu bekommen (3 x wöchentl. Logopädie, Ergotherapie, Psychologe - Reittherapie), teilweise hat es sich schon gebessert, aber mein größtes Problem ist es den richtigen Arzt zu finden, mir scheint es manchmal, dass es in Niederbayern - kein Mutismus gibt???!!! Momentan warten wir wieder einmal seit einigen Monaten auf einen Termin bei einer neuen Psychologin - die schon mit mutistischen Kindern gearbeitet hat - mal sehen....
Das war jetzt ein bißchen viel, die eine oder andere Parallele gibt es mit Sicherheit auch zu Euerem Sohn.
Mein Tip an Euch wäre (ich denke Euer Sohn geht in den Regelkindergarten???), vielleicht wäre es eine Möglichkeit zu überlegen ihm andere Möglichkeiten zu bieten. Regelkindergärten können sich einfach nicht intensiv mit den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes befassen.... Vielleicht gibt es bei Euch eine Frühförderstelle und ihr könnt ihn dort anmelden - die stehen Euch dann mit Rat und Hilfe zur Seite, ob Euer Kind für den Regelkindergarten geeignet ist und welche anderen Einrichtungen (SVE - Integrationskindergärten) es evtl. noch gibt??!!
Der Vorteil an diesen "Kindergärten" ist einfach, dass die Anzahl der Kinder viel kleiner ist als in Regelkindergärten (bei Kevin waren maximal 10 Kinder in der Gruppe) und deshalb haben die dort auch ganz andere Möglichkeiten auf jedes einzelne Kind einzugehen..
Ich hoffe, ich konnte Euch ein bißchen weiterhelfen...
Solltet ihr noch Fragen haben - meldet Euch einfach wieder!
Ich wünsche Euch viel Kraft und Energie - die genaue Diagnose kann sehr lange dauern....
Viele Grüße
Christiane
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Christiane,
wegen des provokativen Mutismus... Nachdem ich das Internet von oben bis unten abgesucht hatte, fand ich nirgends eine wissenschaftlich hinterlegte Diagnose-Form von "provokativem" Mutismus. Meiner Meinung nach sollte sich doch eigentlich ein Arzt an Diagnosen halten, die es auch gibt... Das sag ich jetzt mal ganz frech.

Kann aber auch genauso gut sein, dass ich das einfach nur nicht kenne.
Nun gut, sei´s wie´s ist.
Hier hab ich im Internt ein paar Links gefunden, die dich vielleicht interessieren:
Guckst du:
http://http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3897760088&part=1&word=&PHPSESSID=b2502f445366ee8e360f0df9cf688b35
Und guckst du:
http://www.selektiver-mutismus.de/
LG Claudia
AW: Mutismus - leicht geistig behindert - hyperakt
Hallo Clea!
Zitat von clea_1
autistische Züge hat, jedoch kein Autist ist.
Mit welchen Argumente wurde bei Deinem Sohn Autismus ausgeschlossen? Haben die spezielle Autismustests gemacht?
"Autistische Züge" gibt es im ICD 10, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten nicht als offizielle Diagnosebezeichnung, ist aber ein oft verwendeter Begriff von Ärzten, die sich mit den verschiedenen Autismusformen nicht auskennen. sie erkennen zwar, dass das Kind autistische Auffälligkeiten zeigt, können diese aber nicht einordnen.
Es gibt erschreckende Fehlvorstellungen über Autismus, selbst bei vielen Ärzten.
Bei Kindern, die nicht dem üblichen Klischee des nicht sprechenden, geistig behinderten frühkindlichen Autisten oder Rainman entsprechen, wird Autismus oft sehr spät oder gar nicht erkannt. Autismus wird oft mit den abenteuerlichsten Begründungen ausgeschlossen, ohne dass überhaupt getestet wird. Oder es wird ausgeschlossen, weil Merkmale nicht zutreffen, aber es müssen gar nicht alle Diagnosekriterien erfüllt sind, die bandbreite der Ausprägung ist sehr weit., von wenigen Auffälligkeiten bis zum Vollbild, wie bei anderen Behinderungen auch, nicht jeder hat alle Symptome.
wollen bzw. können keine Diagnose stellen.
Ein SPZ ist in den seltensten Fällen die richtige Anlaufstelle für die Autismusdiagnostik.
Lies mal das hier:
http://www.rehakids.de/phpBB2/viewtopic.php?p=1093953#1093953 (auf Download klicken). Bei dem User kannst Du auch eine Liste mit Anlaufstellen zur Diagnostik anfordern.
er hat sich bis zu seinem 2 Lebensjahr normal entwickelt, mit zwei Jahren hatte er motorische (leichte) Schwierigkeiten, die er schon lange überwunden hat: er kann schon seit Ewigkeiten rückwärts laufen, beidbeinig abspringen, Ball fangen und werfen, Treppen steigen, hüpfen, Stift halten und kritzeln, Perlen auffädeln usw.
Das schließt Autismus nicht aus, die Motorik ist in der Regel nur bei Asperger-Autismus gestört, beim frühkindlichem Autismus nicht.
Nur seine Sprache ist sehr auffällig.
Er spricht in der dritten Form von sich
aber immer die gleichen Sätze oder Wörter zum richtigen Zeitpunkt. Die gibt er wie ein Kassetenrekorder wieder, betont sogar so, wie er sie von uns hört.
Was alles für Autismus sprechen würde...
Im Kindergarten ist er auf die Sprache unauffällig
Wirklich? Spielt er dort damit anderen Kindern, so wie es zwischen Kindern in dem Alter üblich ist?
Was hat er?
Ich würde Dir anraten, noch mal eine konkrete Autismusdiagnostik bei Fachleuten machen zu lassen.
Zur Früherkennung:
http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic31681.html
Auch interessant ist diese Radiosendung:
http://www.ndr1niedersachsen.de/programm/sendungen/gesundheit_heute/gesundheitheute132.html
http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic65068.html
Magst Du noch etwas mehr über Deinen Sohn, sein Verhalten im Alltag erzählen?
Liebe Grüße
Annette