Hallo zusammen,
ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich eigentlich nach einer Behindertenfreizeit für meinen Pflegesohn gegoogelt habe. Interessiert habe ich hier gleich mal reingeschaut und hoffe, dass ich hier Leute zum Erfahrungsaustausch treffen werde!
Ich heiße Sigrun, bin 42 Jahre alt und arbeite seit 5 Jahren als Erziehungsstelle (professionelle Pflegestelle) in Norddeutschland. Die erste Zeit betreute ich zwei Jungs, seit zwei Jahren betreue ich nur noch eins der Kinder (vollzeit bei mir Zuhause).
Alex ist inzwischen 10 und lebt seit fast 4 1/2 Jahren bei mir. Er hat Microcephalus ist dabei seehr hyperaktiv. Als er kam war er auf dem Entwicklungsstand eines etwa 1,5jährigen Kindes dazu extrem schnell, sprunghaft, bissig, mit unberechenbarem aggressivem und autoaggressivem Verhalten und war nicht gruppenfähig (weshalb er nach 2 1/2 Jahren Heimaufenthalt zu mir kam und wir keinen Heilpädagogischen Kindergarten genehmigt bekamen
).
Inzwischen entspricht sein durchschnittlicher Entwicklungsstand einem 6jährigen! Körperlich ist er sehr fit und agil, ist einigermaßen gruppenfähig und inzwischen vollzeitig beschulbar (Sonderschule G). Auch geistig ist er überraschend rege und kreativ (IQ 56 - 70).
Trotz Medikation neigt er aber immer wieder zu heftigen Wutausbrüchen und extrem häufigem mit oppositionellem Verhalten, die das Zusammenleben mit ihm sehr unberechenbar und anstrengend machen!
Da sich für mich immer wieder die Frage nach den Grenzen meiner Belastbarkeit stellt und ein aktives Sozialleben mit Freunden und Familienmitgliedern mit ihm kaum möglich ist, interessiert es mich doch sehr, wie andere Familien damit klar kommen und vielleicht entdecke ich ja noch Möglichkeiten, von denen ich noch nichts weiß!
Liebe Grüße, Sigrun
ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich eigentlich nach einer Behindertenfreizeit für meinen Pflegesohn gegoogelt habe. Interessiert habe ich hier gleich mal reingeschaut und hoffe, dass ich hier Leute zum Erfahrungsaustausch treffen werde!
Ich heiße Sigrun, bin 42 Jahre alt und arbeite seit 5 Jahren als Erziehungsstelle (professionelle Pflegestelle) in Norddeutschland. Die erste Zeit betreute ich zwei Jungs, seit zwei Jahren betreue ich nur noch eins der Kinder (vollzeit bei mir Zuhause).
Alex ist inzwischen 10 und lebt seit fast 4 1/2 Jahren bei mir. Er hat Microcephalus ist dabei seehr hyperaktiv. Als er kam war er auf dem Entwicklungsstand eines etwa 1,5jährigen Kindes dazu extrem schnell, sprunghaft, bissig, mit unberechenbarem aggressivem und autoaggressivem Verhalten und war nicht gruppenfähig (weshalb er nach 2 1/2 Jahren Heimaufenthalt zu mir kam und wir keinen Heilpädagogischen Kindergarten genehmigt bekamen
).Inzwischen entspricht sein durchschnittlicher Entwicklungsstand einem 6jährigen! Körperlich ist er sehr fit und agil, ist einigermaßen gruppenfähig und inzwischen vollzeitig beschulbar (Sonderschule G). Auch geistig ist er überraschend rege und kreativ (IQ 56 - 70).
Trotz Medikation neigt er aber immer wieder zu heftigen Wutausbrüchen und extrem häufigem mit oppositionellem Verhalten, die das Zusammenleben mit ihm sehr unberechenbar und anstrengend machen!
Da sich für mich immer wieder die Frage nach den Grenzen meiner Belastbarkeit stellt und ein aktives Sozialleben mit Freunden und Familienmitgliedern mit ihm kaum möglich ist, interessiert es mich doch sehr, wie andere Familien damit klar kommen und vielleicht entdecke ich ja noch Möglichkeiten, von denen ich noch nichts weiß!
Liebe Grüße, Sigrun

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