Meine Freundin hat einen 6-jährigen Sohn, der an Morbus Alexander(degenerative Nervenerkrankung/Demyelinisation,geistige Retardierung) erkrankt ist.Hauptproblem momentan ist ein durch die Erkrankung verursachter Hypotonus der gesamten Muskulatur und eine Dystrophie derselben. D.h.Das Kind kann nur mit Hilfe von einer weiteren Person oder bestimmten Hilfsmittel sitzen, stehen laufen. Jede längere Erkrankung,infolge der das Kind seine Muskulatur nicht trainieren kann, führt über kurz oder lang dazu, daß erworbene motorische Fähigkeiten nicht mehr funktionieren.
Momentan befindet sich das Kind mit seiner Mutter in einer Reha-Klinik und es können erste gute Erfolge durch harte Arbeit verbucht werden. Nun sind zur Sicherung des Therapieerfolges ein Stehständer und ein paar weitere therapeutische Geräte, wie zBsp. ein spezieller Gehwagen notwendig.
Unsere Erfahrungen mit den Kassen sind wie üblich nicht die Besten.ZBsp.mußten wir auf einen entsprechenden Rollstuhl ca.1/2 Jahr lang warten.Ein spezieller Kindersitz für das Auto wurde mit der Begründung abgelehnt ,daß behindertengerechtes Sitzen für dieses Kind nicht erforderlich wäre uswusf.
Bisher haben wir dann durch "Einsprüche" immer noch das bekommen, was das Kind gebraucht hat.
Nun ist es aber so, daß wir durch die Verzögerungstaktiken der Kassen den mühsam erworbenen Erfolg durch die Reha gefährdet sehen.
Vor 4 Wochen wurde ein Stehständer zum Training der Muskulatur beantragt.
Die Pflegekasse, zuständig für Hilfsmittel in diesem Fall, hat dann den Antrag zur Beurteilung dem MDK weitergeleitet.
Bisher haben wir noch keinen Bescheid erhalten. Dabei wollen wir keine spezielle Neuanschaffung. Ich bin überzeugt, daß in den Pools der Kassen entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Oh Mann, das kann's doch nicht sein, daß man soviel Kraft und Energie in die Entwicklung seines behinderten Kindes steckt und diese wird nicht honoriert, geschweige unterstützt. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, den Kassen wäre ein Pflegefall im Bett lieber. Dann müßten sie nicht soviel bezahlen.
Vielen Dank Gesundheitskassen!!!
Weiß jemand von euch Rat, wie man den Prozeß beim MDK beschleunigen kann?
Wie sieht die gesetzliche Situation in diesem Falle aus?
Warum ist im SGB P.9 A14 der Ablauf einer Genehmigung für Hilfsmittel und Maßnahmen so genau geklärt, währen im SGB P. 11 diesbezüglich nichts vorzufinden ist?.
Danke im Voraus
Momentan befindet sich das Kind mit seiner Mutter in einer Reha-Klinik und es können erste gute Erfolge durch harte Arbeit verbucht werden. Nun sind zur Sicherung des Therapieerfolges ein Stehständer und ein paar weitere therapeutische Geräte, wie zBsp. ein spezieller Gehwagen notwendig.
Unsere Erfahrungen mit den Kassen sind wie üblich nicht die Besten.ZBsp.mußten wir auf einen entsprechenden Rollstuhl ca.1/2 Jahr lang warten.Ein spezieller Kindersitz für das Auto wurde mit der Begründung abgelehnt ,daß behindertengerechtes Sitzen für dieses Kind nicht erforderlich wäre uswusf.
Bisher haben wir dann durch "Einsprüche" immer noch das bekommen, was das Kind gebraucht hat.
Nun ist es aber so, daß wir durch die Verzögerungstaktiken der Kassen den mühsam erworbenen Erfolg durch die Reha gefährdet sehen.
Vor 4 Wochen wurde ein Stehständer zum Training der Muskulatur beantragt.
Die Pflegekasse, zuständig für Hilfsmittel in diesem Fall, hat dann den Antrag zur Beurteilung dem MDK weitergeleitet.
Bisher haben wir noch keinen Bescheid erhalten. Dabei wollen wir keine spezielle Neuanschaffung. Ich bin überzeugt, daß in den Pools der Kassen entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Oh Mann, das kann's doch nicht sein, daß man soviel Kraft und Energie in die Entwicklung seines behinderten Kindes steckt und diese wird nicht honoriert, geschweige unterstützt. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, den Kassen wäre ein Pflegefall im Bett lieber. Dann müßten sie nicht soviel bezahlen.

Vielen Dank Gesundheitskassen!!!
Weiß jemand von euch Rat, wie man den Prozeß beim MDK beschleunigen kann?
Wie sieht die gesetzliche Situation in diesem Falle aus?
Warum ist im SGB P.9 A14 der Ablauf einer Genehmigung für Hilfsmittel und Maßnahmen so genau geklärt, währen im SGB P. 11 diesbezüglich nichts vorzufinden ist?.
Danke im Voraus
