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Medikamenten Umstellung

mamatriki 25.02.2010, 18:15#1
Hallo alle zusammen.

Ich hätte da mal eine Frage,mein Sohn 12 Jahre -Epileptiker hatte jetzt am 1.2. nach 5 Jahren Anfallsfreiheit wieder einen sehr schweren tonisch klonischen Anfall.
Das hat uns alle sehr mitgenommen.
Nun soll Er von seinem Medikament (Ergenyl) auf Kephra umgestellt werden.
Ich habe da ganz schön Bammel,ob auch alles Klappt und so.
Hat jemand von euch evt.Erfahrungen mit dem Medikament,weil ich bin im Moment ganz schön fertig.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Gruss mamatriki
Camille 25.02.2010, 21:13#2
AW: Medikamenten Umstellung

Hallo mamatriki,
Ich kann mich Deiner Frage gleich anschliessen zwecks Medikamentenumstellung.
Meine Tochter(10J.-Absenc.Epilepsie)nimmt Ethossuximid,aber das reicht nicht mehr aus,
soll jetzt auf Valproat umgestellt werden.
Vielleicht finden wir gemeinsam jemanden aus dem Forum,der uns dazu was sagen oder raten kann.
Ergenyl u.Kephra kenne ich auch nur vom Hören.

Liebe Grüsse von Camille / Heike:-)

P.S.Erkundige mich mal noch woanders.

Wenn ich was in Erfahrung bringe,melde ich mich.
mamatriki 25.02.2010, 22:55#3
AW: Medikamenten Umstellung

Hallo Camille

Freue mich über die schnelle Antwort.
Also zum Valproat kann ich Dir etwas aus unserer Erfahrung erzählen.Unser Junge nimmt das jetzt seit 12 Jahren.Erst in Tropfenform dann als Filmtablette.Es hat gut angeschlagen .machte allerdings bei unserem Jungen Gewichtsabnahme und auch Teilnamslosigkeit Müdigkeit und eine eingeschränkte Wahrnehmung.Alles nicht sehr schöne Nebenwirkungen.Aber das soll ja bei jedem Kind individuell sein.Ich weiss auch nicht ob ich mich auf das Kephra einlassen soll,andererseits alles ist besser als nochmal so ein Anfall.

liebe Grüsse mamatriki
Camille 26.02.2010, 08:30#4
AW: Medikamenten Umstellung

Hallo mamatriki,
danke erst mal.Das mit den Nebenwirkungen ist mir sehr gut bekannt,weil meine andere Tochter(15.J.)an Schizophrenie erkrankt ist u.seit 2J. Neuroleptika Antideppresiva,Diazepam,
z.B.Tavor,was auch zur Abhängigkeit führen kann,nehmen muss.Sie hat schon das 5te in Folge
neu erhalten,entweder wegen den zu starken Nebenwirkungen oder der zu schnellen Verstoffwechselung.
Habe im Forum www.Rehakids.de etwas nachgeschaut,Ergenyl hat den Wirkstoff
Valproinsäure,der gleiche wie bei Valproat ,nur eine andere Zusammensetzung.Viele
Kinder(auch kleine)haben die Umstellung auf Ergenyl ganz gut vertragen,aber jedes Kind
verträgt u. verstoffwechselt auch anders,genauso wie das eine Kind hat keine ,leichte oder
schwere Nebenwirkungen.Diese sind bei Deinem Sohn,Gewichtsabnahme,Teilnahmelosigkeit,
Müdigkeit u.eingeschränkte Wahrnehmung.
Bei Ergenyl können diese auch vorkommen.Vorauf hingewiesen wird ,das ständige Blutkontrollen am Anfang sehr wichtig sind.
Wo ich auch ab u. zu nachschaue ,wenn ich was wissen wil,Infos u.News ist:

bei www.EpiNews.de
Das wärs mal fürs erste
liebe Grüsse von Camille@5Kids:wink: