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Und immer nach den Sternen greifen

Inge 31.12.2010, 12:31#1
Hallo zusammen,

kennt jemand von Euch dieses Buch? Die Beschreibung liest sich sehr interessant.
Für den 22jährigen Alexander Reeh war es ein ganz außergewöhnliches Abenteuer: Die erste Lesung vor Publikum auf der Leipziger Buchmesse aus seinem Debütwerk "Und immer nach den Sternen greifen". Außergewöhnlich deshalb, weil der sympathische junge Randmünchner behindert ist. Sein früherer Rektor wäre höchst erstaunt gewesen, Alexander auf der Messe lesen zu hören, schließlich ... "Ich durfte nicht mehr in meine Schule gehen", antwortete der Autor auf die Frage des Verlegers: "Nicht alles in deiner Kindheit war schön. Was war denn das schlimmste Erlebnis für dich?" Wegen seiner Behinderung sollte Alex eine Sonderschule besuchen, in der die Pädagogen nicht viel Zeit für den behinderten Jungen opfern hätten können, denn dort wären auch Mitschüler mit ganz anderen Problemen gewesen. Alexanders Mutter nahm damals den Sohn von der Schule, unterrichtete ihn selbst, wurde - wie sich das für eine ordentliche Demokratie gehört - selbstverständlich verklagt und mit Bußgeld zur Kasse gebeten. Ein böses Spiel von Klägern und Beklagten begann, die Medien berichteten ausführlich. Über sein bisheriges Leben handelt das Debütbuch, aufgelockert mit vielen Bildern des ambitionierten Pastellmalers. [...]
Quelle und kompletter Text: pressmap
Kirsten 31.12.2010, 13:37#2
AW: Und immer nach den Sternen greifen

Hallo Inge,

wenn ich mich jetzt nicht irre, dann hat die Mutter bereits selbst auf dieses Buch hingewiesen. Kam mit gleich so bekannt vor.

L.G.
Kirsten
rosifi 02.04.2011, 13:06#3
AW: Und immer nach den Sternen greifen

Es war einmal eine Zeit,

da kostete ein Stern

auf der Brust das Leben.


Es war einmal ein Land,

da durften Weiss und Schwarz

nicht heiraten


Es war einmal eine Universität,

an der Frauen nicht studieren durften

Es war einmal ein Land,

da hatten Frauen keine Stimme


Es war einmal eine Schule,

in der behinderte Kinder

keinen Platz hatten


Können Sie sich das

heute noch vorstellen?


(Vorwort von Frau Prof. Dr. Jutta Schöler zum Buch

"Immer nach den Sternen greifen" von Alexander Reeh)