Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussionen um die Hartz IV-Bezüge. Spätestens mit der Äußerung Herrn Westerwelles ist für mich das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht. Darum habe ich mich entschlossen, Ihnen einen Einblick in MEIN Leben zu geben. Hierfür wird Ihre Vorstellungskraft von Nöten sein. Ich lade Sie ein, seien Sie Gast für eine kurze Zeit und verzweifeln Sie nicht, ich tue es auch nicht.Den kompletten Text findet man auf der HP von Jessica Müller: inwendig warm
Vor neun Jahren wurde ich Mutter. Die Freude war groß – für ungefähr 7 Monate. Bei meinem Sohn wurde eine Fehlentwicklung des Gehirnes festgestellt. Er musste operiert werden, schonungslos wurde mir mitgeteilt, mein Sohn sei behindert, ob er jemals alleine sitzen, essen oder laufen würde, wäre total unklar und eigentlich recht unwahrscheinlich. [...]
Offener Brief...
AW: Offener Brief...
Hallo Inge,
ein guter Link und ein sehr aussagekräftiger Text im Brief. Ich denke, viele finden sich im Text wieder. Es sind so viele Baustellen im Leben mit einem behinderten Kind. Es ist, als wenn man immer bis zum ersten Stock baut und dann kommt ein Sturm und die Hälfte des Rohbaus fällt wieder zusammen. Manchmal kommt es dann sogar soweit, dass man sich im Keller wieder findet und alles um einen herum ist zerstört. Und immer wieder fangen wir neu an zu bauen.
In diesem Sinne und uns die Materialien nie ausgehen mögen,
viele Grüße
Kirsten
Hallo Inge,
ein guter Link und ein sehr aussagekräftiger Text im Brief. Ich denke, viele finden sich im Text wieder. Es sind so viele Baustellen im Leben mit einem behinderten Kind. Es ist, als wenn man immer bis zum ersten Stock baut und dann kommt ein Sturm und die Hälfte des Rohbaus fällt wieder zusammen. Manchmal kommt es dann sogar soweit, dass man sich im Keller wieder findet und alles um einen herum ist zerstört. Und immer wieder fangen wir neu an zu bauen.
In diesem Sinne und uns die Materialien nie ausgehen mögen,
viele Grüße
Kirsten
AW: Offener Brief...
Liebe Inge,
auch mich hat der Text sehr berührt. Möge er von vielen Verantwortlichen gelesen werden und in deren Köpfen und Herzen ankommen. Es ist nicht nur für diese Frau, sondern für viele Betroffene täglich erlebte und harte Realität, was dort geschildert wird.
Es ist erschreckend, dass die Leistung der Pflege durch Angehörige nicht nur nicht genug gewürdigt und unterstützt wird, sondern teilweise wie hier noch bedroht wird durch Sanktionen .
LG, amai
Liebe Inge,
auch mich hat der Text sehr berührt. Möge er von vielen Verantwortlichen gelesen werden und in deren Köpfen und Herzen ankommen. Es ist nicht nur für diese Frau, sondern für viele Betroffene täglich erlebte und harte Realität, was dort geschildert wird.
Es ist erschreckend, dass die Leistung der Pflege durch Angehörige nicht nur nicht genug gewürdigt und unterstützt wird, sondern teilweise wie hier noch bedroht wird durch Sanktionen .
LG, amai
AW: Offener Brief...
Hallo,
ich finde es sehr gut, dass jemand sich mal derart öffentlich äußert wie ein Leben
mit einem behinderten Kind aussehen kann.
Die "Normalbevölkerung" bekommt davon zu wenig mit.
Eigentlich ist es eine Schande, dass bei uns nun zunehmend im sozialen Bereich
gespart werden soll.
Wie diese Behindertenmutter schreibt :
"...zu welchem Stundenlohn betreuen wir Eltern denn unser behindertes Kind ?!..."
LG von Riki
Hallo,
ich finde es sehr gut, dass jemand sich mal derart öffentlich äußert wie ein Leben
mit einem behinderten Kind aussehen kann.
Die "Normalbevölkerung" bekommt davon zu wenig mit.
Eigentlich ist es eine Schande, dass bei uns nun zunehmend im sozialen Bereich
gespart werden soll.
Wie diese Behindertenmutter schreibt :
"...zu welchem Stundenlohn betreuen wir Eltern denn unser behindertes Kind ?!..."
LG von Riki
AW: Offener Brief...
Hallo zusammen,
gerade ist mir dieser Brief, den ich vor mehr als vier Jahren verlinkt hatte, wieder im Internet "begegnet". Die Namen der Politiker haben sich geändert, aber die Schwierigkeiten für die betroffenen Familien bleiben und verstärken sich . . .
Hallo zusammen,
gerade ist mir dieser Brief, den ich vor mehr als vier Jahren verlinkt hatte, wieder im Internet "begegnet". Die Namen der Politiker haben sich geändert, aber die Schwierigkeiten für die betroffenen Familien bleiben und verstärken sich . . .
AW: Offener Brief...
Selbst wenn sie Ihn lesen....die Politiker sind selbst nicht betroffen...daher werden die wenigsten darauf reagieren
Selbst wenn sie Ihn lesen....die Politiker sind selbst nicht betroffen...daher werden die wenigsten darauf reagieren
