Vom Heim- zum WG-BewohnerQuelle und kompletter Text: Blog der Aktion Mensch
Früher wohnten die meisten Menschen mit Behinderung in Wohnheimen am Stadtrand weit entfernt von ihren Familien. Es gab große Wohngruppen mit Gemeinschaftsküche und Toiletten. Weil das nicht mehr zeitgemäß ist, werden nun oft Wohneinheiten mit kleineren Wohngemeinschaften eingerichtet. Hier ziehen Bewohner ein, die mit Betreuung in der Lage sind, ihr Leben zu meistern.
Betreutes Wohnen heißt auch, dass jeder seinen Wohnsitz wählen kann. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer und kann es individuell einrichten. Wünsche können berücksichtigt werden, und die Privatsphäre bleibt auch gewahrt. Während im Wohnheim in Großküchen für alle gekocht wird und Wäschereien für die Wäsche zuständig sind, lernen die WG-Bewohner für sich selbst zu sorgen. Sie gehen einkaufen, lernen kochen und Wäsche waschen. [...]
