Archiv des früheren intakt-Forums (schreibgeschützt, Beiträge bis 2020) · Zum aktuellen Forum: community.intakt.info · www.intakt.info

TV: Was hat mein Kind?

Inge 26.01.2012, 08:21#1
ZDF am Samstag, 28.01.2012 um 17.45 Uhr
Menschen - das Magazin
Was hat mein Kind?

Nichts ist für Eltern so belastend wie die Sorge um das eigene Kind. Als Petra Grafemeyer aus Damme in Niedersachsen nach der Geburt ihrer Zwillinge erfuhr, dass einer ihrer Söhne behindert ist, war sie geschockt. Die unsensiblen Kommentare der anwesenden Ärzte und des Pflegepersonals verschlimmerten die Situation. Im Elternkreis "Next Generation" in Lohne, einer Selbsthilfegruppe von Eltern mit behinderten Kindern, fand sie Unterstützung. Viele hier haben ebenfalls Erfahrung mit der unsensiblen Vermittlung der Diagnose gemacht. Gemeinsam mit Ärzten suchen sie nach einer Lösung für eine respektvolle, sensible Aufklärung der Eltern. [...]

Quelle und kompletter Text: ZDF
upcms 28.03.2012, 23:44#2
AW: TV: Was hat mein Kind?

Hallo !

Ich kenne selber Pfleger und Ärzte. Zum Thema "unsensibel" :

Für die Leute ist es ein Beruf. Wenn man dies zu sehr an sich rankommen lässt, dann kann man den Job irgendwann nicht mehr machen. Sie stellen Diagnosen. Es ist keine Lebensberatung oder ähnliches. Das muss einem auch klar sein ...
JanetN 29.03.2012, 11:55#3
AW: TV: Was hat mein Kind?
Zitat von upcms
Hallo !

Ich kenne selber Pfleger und Ärzte. Zum Thema "unsensibel" :

Für die Leute ist es ein Beruf. Wenn man dies zu sehr an sich rankommen lässt, dann kann man den Job irgendwann nicht mehr machen. Sie stellen Diagnosen. Es ist keine Lebensberatung oder ähnliches. Das muss einem auch klar sein ...

Wenn hier von "unsensiblen Kommentaren" gesprochen wird, so meint dies ganz sicher nicht die professionelle empathische Übermittlung der Diagnose. Damit wird wohl kein Arzt überfordert sein. Unsensibel ist es, wenn eine Mutter erfährt, dass ihr Kind das Down-Syndrom haben wird und der Arzt gleich noch nachschenkt "und sowas kurz vor Ostern." (gerade vor einigen Tagen in einem Bericht in meiner Tageszeitung gelesen)

Von dem Wunsch einer Lebensberatung durch den behandelnden Arzt sind die Eltern in diese Moment ganz sicher weit entfernt, aber etwas Empathie darf es schon sein.