Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Widersacher der Inklusion
Gegenreden gegen inklusive Bildung
Die homodoxe Antwort: Der Glaube an Gleichheit
Die gespaltene Antwort: sowohl - als auch
Die delegierte Antwort: Der Elternwille
Die verweigerte Antwort: Das Kindeswohl
Einleitung
Die Botschaft der UN-Behindertenrechtskonvention hat aufgerüttelt. Alle Organisationen, Institutionen und Verbände, die in irgendeiner Weise mit der pädagogischen Förderung von Kindern mit Behinderungen befasst sind, fühlen sich zu einer Stellungnahme herausgefordert. Eine kaum noch überschaubare Anzahl von Positionspapieren, Resolutionen und Memoranden bezeugt die lebhafte Auseinandersetzung mit der Konvention.
Quelle und kompletter Text:
Bundeszentrale für politische BildungAW: Widersacher der Inklusion
Keine Konfirmation mit Behinderten
Im fränkischen Bruckberg sollten acht behinderte Jugendliche gemeinsam mit anderen Kindern konfirmiert werden.
Doch einige Eltern der nicht-behinderten Kinder liefen dagegen Sturm - angeblich, weil der zuständige Pfarrer sie nicht rechtzeitig und umfassend informiert hätte. Sie wollen nun ihren Nachwuchs im Nachbarort konfirmieren.
Dieses und weitere Themen sehen Sie in quer am Donnerstag um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen oder im Livestream der BR-Mediathek. Ab Freitag können Sie das Video des Beitrags hier online anschauen.
Quelle:
BR
Ein eindrucksvolles und aufschlussreiches Geschenk von den behinderten Jugendlichen an die diskriminierenden Eltern und deren Kinder wäre eine schöne Karte mit dem Zitat:
Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk,
das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.
Richard v. Weizsäcker
AW: Widersacher der Inklusion
Dazu fehlen mir wirklich die Worte... traurig, traurig, so etwas...
AW: Widersacher der Inklusion
Bayern - Christen - Sozialverständnis - Offen - ? -
Das sind wir Bayern. Wir lieben unsere Mitmenschen, haben nichts gegen Behinderte und betreiben werder Zensur noch sortieren wir aus. Bei uns darf jeder so leben, wie er möchte, wir haben ein Herz für Arme und Benachteiligte, wir schmücken unsere Kirchen und lassen den Evangelischen auch Platz zum Leben.
Wir werden christlich und sozial regiert und wir stopfen unsere Behinderten in Heime hinein. Wenn Kosten in diesem Bereich exorbitant ansteigen und wir das öffentlich machen, dann bekommen wir noch mehr Aufmerksamkeit. Wenn sabbernde Jugendliche mit "normal" (was ist bitte heute noch normal?) entwickelten Jugendlichen gemeinsam zum Abendmahl gehen wollen, dann werden sie ausgegrenzt. Weil sie nicht dazu gehören. Nein, man muss, wie der eine Passant im Trailer meinte, das den Eltern zugestehen, wenn sie das doch nicht möchten. Wären halt zwei Welten. Eine christliche Welt, in der die behinderten Jugendlichen leben und konfirmiert leben wollen und eine unchristliche Welt, wo Menschen sich darüber erheben, behinderte Jugendliche auszuschließen.
Mutig diese Pfarresleut und macht bitte weiter so. Ihr seid für alle da. Jesus wars auch.
AW: Widersacher der Inklusion
Vor was haben die Leute eigentlich Angst? Dass dieser heilige Akt evtl durch ein bißchen Schreien und Brabbeln gestört wird? Ob dann jemand gleich vor Schrecken seinen Kaffeebecher runterfallen lässt? Jaja, so zeigt sich halt auch die "Toleranz" unserer ach so herzensguten katholischen Mitbürger...
AW: Widersacher der Inklusion
Ich habe die Diskussion auf der Plattform vom BR verfolgt. Im Prinzip wollten alle nur das Gute und die Pfarrersleut sind die Schuldigen, hat man das Gefühl. Jedenfalls die Eltern der "normalen" Konfirmanden, wollten doch bloß die "nichtnormalen" kennenlernen. (Um sich vorher ein Bild zu machen, ob`s nicht zu unangehehm wird?)Weiter kann man z.B. lesen: Außerdem müsste man sich mal in die "normalen" Kinder versetzen, die ja immerhin überall gehänselt werden, weil sie aus Bruckberg kommen. Und da wäre es hochanzurechnen, dass sie sich um die "Nichtnormalen" auch mal kümmern. Und haben deswegen dabei selbst auf ihrer Konfirmandenfreizeit, auf so vieles verzichten müssen.
Also an Entschuldigungen fehlt es in all den Kommentaren nicht. Traurig, dass es überhaupt ein Streitthema sein kann, wenn "Nichtnormale" mit "Normalen" gemeinsam vorm Altar stehen wollen.
AW: Widersacher der Inklusion
diese Menschen sollten sich mal ein Beispiel an Jesus nehmen, er hätte sich zu den nichtnormalen dazugesellt. Und ich dachte, er ist unser christliches Vorbild.
Meine normale Tochter wurde nie wegen ihrer nichtnormalen Schwester gehänselt. Es kommt immer auf die Einstellung an.
Micha
AW: Widersacher der Inklusion
Einigung frisch aus dem Radio, soeben verkündet (18 Uhr 45):
Die Konfirmanden werden im Frühjahr gemeinsam konfirmiert. Ein Mediatorengespräch kam am Nachmittag (?) zu diesem Ergebnis. Die Konfirmaton wird gemeinsam mit Eltern und Kinder vorbereitet werden.
Ich sage.............................super!
LG
Kirsten