Wenn wir die Augen aufmachen und exakt beobachten und untersuchen, ist es nicht zu übersehen: Das was wir Erziehung und Bildung nennen (und noch viel mehr) läuft heute exklusiv über FREMDEN Einfluss. Und wenn es damit nicht klappt - was so gut wie immer der Fall ist - wird das immer noch weiter perfektioniert. Als Ich-kann-Schule-Lehrer gehe ich einen anderen Weg: den Erfolgsweg der Neuentdeckung des eigenen Einflusses.
Ich sehe z.B. dass der bewusste Verstand, auf den alle immerzu einreden und dem sie ständig was erklären wollen, bis alle Klarheit vernichtet ist, für fast gar nichts zuständig ist, was wir von ihm wollen. Unsere lebenswichtigen Kräfte und TALENTE werden IM UNBEWUSSTEN gesteuert. Um dieses Unbewusste kümmert man sich aber nicht nur nicht, man misshandelt es und die dort schlummernden Talente oft geradezu durch suggestiv wirksame, abwertende, von der eigenen Entwicklung ablenkende Diagnosen, sonstige Aussagen, "Fördermaßnahmen" und mehr desgleichen.
Wenn ich mich in die Position eines Talents im Unbewussten versetze und erspüre, wie die angewandte Pädagogik sich in dieser Position anfühlt, wird es gut verständlich, dass gerade die feinsten TALENTE des Menschen vor soviel päd. Plumpheit, Arroganz und Lebensfremdheit die Fluchtb ergreifen und sich in Sicherheit bringen. Und die Wissenschaft macht dann ihre "Tests" und verkündigt in kleinkariertem Triumpf, die Intelligenz sei nicht da - das stimmt. Aber dass sie dann interpretiert, es gebe sie nicht, ist nur ein Indiz für IHRE Dummheit und nicht für die der Intelligenz.
Wenn ich diese verprellten, verletzten, entwürdigten TALENTE & Kräfte nicht von oben herab anspreche sondern - wie das in der IKS üblich ist - von unten hinauf, wenn ich sie achte und ihnen ihre Güte bestätige, dann kommen diese angeblich nicht vorhandenen Kräfte nicht nur heraus sondern - und das ist mir ganz besonders wichtig - wir werden Freunde.
Man kann ohne weiteres auch mit den Talenten in den Menschen FREUND werden, die wir von oben herab AUTISTEN nennen. In der ZHEILPÄD 35, 1984, S.200 ff. oder in der neuen Ich-kann-Schule, 2007, S.132 ff habe ich ein konkretes Erfolgserlebnis in der Heckscher Klinik berichtet. Diese "Autisten" habe ich stets als Himmelsboten bezeichnet, die den unabänderlichen Auftrag haben, uns vorzuspiegeln, was für sture Autisten WIR geworden sind. Die betroffenen Kinder dürfen erst aufhören uns als AUTISTEN zu SPIEGELN, wenn wir selbst uns verändert haben.
Sie spiegeln uns - wenn wir nur genau hinschauen - dass und wie wir durch unseren lebensfeindlichen PÄDAGOGIKVOLLZUG AUTISMUS PRODUZIEREN: Wir machen UNS + DIE KINDER zu Autisten: Wir machen stereotyp Irrsinn und führen uns wie die Irren auf, wenn jemand uns davon abzubringen sucht.
Es geht also mitnichten um "isolierte Probleme besonderer Kinder" - es geht um uns alle und letztlich um unsere Existenz.
In der neuen Ich-kann-Schule versuche ich seit 35 Jahren zu zeigen, wie tödlich unsere künstlich konstruierte "Pädagogik" sich entwickelt und wie massiv wir davon betroffen sind. Wenn ich vor 25 Jahren in meinen Vorträgen - begründet -sagte: "Ich wundere mich, dass bei uns so wenig Lehrer ermordet werden.", dann hielt man das für Satire; nach Erfurt, Winnenden & Co. beginnt langsam etwas wie Nachdenklichkeit. Wir machen nach wie vor in den meisten Problemfällen mit den Kräften, auf die es ankommt, alles verkehrt - nur perfekter als früher. Das ist unser Drama: Wir verwechseln die Perfektionierung des Fehlers mit der Lösung.
Für Lösung müssten wir alles anders machen: Sog statt Druck, Umgang mit dem Unbewussten statt Forcierung der bewussten Anstrengungen usw.; statt mit sachlichen und fachlichen Übungen die geschwächte Persönlichkeit noch mehr auszulaugen, müssten wir sie erst einmal STÄRKEN etc. Es ist im Grunde banal, an was wir alle scheitern, und dies besonders krass angesichts der pseudowissenschaftlichen Aufgeblasenheit, mit der alle alles wissen aber gar nichts können. So reden immer mehr Leute über immer mehr Probleme immer noch gescheiter daher - aber keiner kann ein Problem lösen.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer akzeptiere ich jemand, der etwas anschaffen will, erst, wenn er konkret und erfolgreich vormacht, wie es geht. Aufgeblasene Nichtkönner in Führungspositionen gibt es genug, aber zum Führen muss man mit mitreißendem Vorbild vorauseilen. Ich fordere dieses Vorbild ein: das Ich-kann-Vorbild. Das brauche ich nämlich zur Entwicklung des eigenen Einflusses und nicht wissenschaftlich verbrämte Einwickelungsversuche.
Ich denke, dass man gerade große und schwere Probleme sehr oft sehr gut lösen kann, ganz einfach deswegen, weil sie REIF für eine Lösung sind. Wer natürlich keine Ahnung von Lösung hat, traut sich an große Probleme nicht heran und hält lieber Vorlesungen in denen er doziert, dass das alles nicht so einfach sei. Als ob jemand vom Paier herunter wüsste, ob etwas einfach ist oder nicht!
Nun, ich möchte ein wenig provozieren.
Ich möchte provozieren, dass Ihr die Wissenschaftler alle auffordert, den eigenen Einfluss = AUTOSUGGESTION zu erforschen, dem, sind sie nämlich merkwürdigerweise ausgewichen. Ich möchte Euch provozieren, den eigenen Einfluss selbst bewusst wahrzunehmen und in Euch zu stärken. Eine einfache Anregung und Lernhilfe von weltweitem Erfolg ist Coués Autosuggestion; auch in der neuen Ich-kann-Schule oder auch schon auf meiner coue.org-Website könnt Ihr weitere Provokationen genießen und ich komme sogar in die Schulen, wo man sich das zutraut: in die Du-musst-Schulen; und der Sinn und das Ziel davon ist, dass es dadurch ALLEN Talenten in ALLEN Beteiligten (auch den Lehrern, die sich ja zu einer der kränksten Berufsgruppen gemacht haben) entscheidend besser geht. Und das ist möglich. Und noch eine frohe Botschaft: Die Problemlösung ist bedeutend einfacher als mit dem Problem weiterzuleben. Wenn es jemand braucht und ihm dieser Hinweis dient, wäre es gut, ihn weiterzugeben. Ich wünsche Euch allen ein wirklich gutes Jahr 2010 und grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
Ich sehe z.B. dass der bewusste Verstand, auf den alle immerzu einreden und dem sie ständig was erklären wollen, bis alle Klarheit vernichtet ist, für fast gar nichts zuständig ist, was wir von ihm wollen. Unsere lebenswichtigen Kräfte und TALENTE werden IM UNBEWUSSTEN gesteuert. Um dieses Unbewusste kümmert man sich aber nicht nur nicht, man misshandelt es und die dort schlummernden Talente oft geradezu durch suggestiv wirksame, abwertende, von der eigenen Entwicklung ablenkende Diagnosen, sonstige Aussagen, "Fördermaßnahmen" und mehr desgleichen.
Wenn ich mich in die Position eines Talents im Unbewussten versetze und erspüre, wie die angewandte Pädagogik sich in dieser Position anfühlt, wird es gut verständlich, dass gerade die feinsten TALENTE des Menschen vor soviel päd. Plumpheit, Arroganz und Lebensfremdheit die Fluchtb ergreifen und sich in Sicherheit bringen. Und die Wissenschaft macht dann ihre "Tests" und verkündigt in kleinkariertem Triumpf, die Intelligenz sei nicht da - das stimmt. Aber dass sie dann interpretiert, es gebe sie nicht, ist nur ein Indiz für IHRE Dummheit und nicht für die der Intelligenz.
Wenn ich diese verprellten, verletzten, entwürdigten TALENTE & Kräfte nicht von oben herab anspreche sondern - wie das in der IKS üblich ist - von unten hinauf, wenn ich sie achte und ihnen ihre Güte bestätige, dann kommen diese angeblich nicht vorhandenen Kräfte nicht nur heraus sondern - und das ist mir ganz besonders wichtig - wir werden Freunde.
Man kann ohne weiteres auch mit den Talenten in den Menschen FREUND werden, die wir von oben herab AUTISTEN nennen. In der ZHEILPÄD 35, 1984, S.200 ff. oder in der neuen Ich-kann-Schule, 2007, S.132 ff habe ich ein konkretes Erfolgserlebnis in der Heckscher Klinik berichtet. Diese "Autisten" habe ich stets als Himmelsboten bezeichnet, die den unabänderlichen Auftrag haben, uns vorzuspiegeln, was für sture Autisten WIR geworden sind. Die betroffenen Kinder dürfen erst aufhören uns als AUTISTEN zu SPIEGELN, wenn wir selbst uns verändert haben.
Sie spiegeln uns - wenn wir nur genau hinschauen - dass und wie wir durch unseren lebensfeindlichen PÄDAGOGIKVOLLZUG AUTISMUS PRODUZIEREN: Wir machen UNS + DIE KINDER zu Autisten: Wir machen stereotyp Irrsinn und führen uns wie die Irren auf, wenn jemand uns davon abzubringen sucht.
Es geht also mitnichten um "isolierte Probleme besonderer Kinder" - es geht um uns alle und letztlich um unsere Existenz.
In der neuen Ich-kann-Schule versuche ich seit 35 Jahren zu zeigen, wie tödlich unsere künstlich konstruierte "Pädagogik" sich entwickelt und wie massiv wir davon betroffen sind. Wenn ich vor 25 Jahren in meinen Vorträgen - begründet -sagte: "Ich wundere mich, dass bei uns so wenig Lehrer ermordet werden.", dann hielt man das für Satire; nach Erfurt, Winnenden & Co. beginnt langsam etwas wie Nachdenklichkeit. Wir machen nach wie vor in den meisten Problemfällen mit den Kräften, auf die es ankommt, alles verkehrt - nur perfekter als früher. Das ist unser Drama: Wir verwechseln die Perfektionierung des Fehlers mit der Lösung.
Für Lösung müssten wir alles anders machen: Sog statt Druck, Umgang mit dem Unbewussten statt Forcierung der bewussten Anstrengungen usw.; statt mit sachlichen und fachlichen Übungen die geschwächte Persönlichkeit noch mehr auszulaugen, müssten wir sie erst einmal STÄRKEN etc. Es ist im Grunde banal, an was wir alle scheitern, und dies besonders krass angesichts der pseudowissenschaftlichen Aufgeblasenheit, mit der alle alles wissen aber gar nichts können. So reden immer mehr Leute über immer mehr Probleme immer noch gescheiter daher - aber keiner kann ein Problem lösen.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer akzeptiere ich jemand, der etwas anschaffen will, erst, wenn er konkret und erfolgreich vormacht, wie es geht. Aufgeblasene Nichtkönner in Führungspositionen gibt es genug, aber zum Führen muss man mit mitreißendem Vorbild vorauseilen. Ich fordere dieses Vorbild ein: das Ich-kann-Vorbild. Das brauche ich nämlich zur Entwicklung des eigenen Einflusses und nicht wissenschaftlich verbrämte Einwickelungsversuche.
Ich denke, dass man gerade große und schwere Probleme sehr oft sehr gut lösen kann, ganz einfach deswegen, weil sie REIF für eine Lösung sind. Wer natürlich keine Ahnung von Lösung hat, traut sich an große Probleme nicht heran und hält lieber Vorlesungen in denen er doziert, dass das alles nicht so einfach sei. Als ob jemand vom Paier herunter wüsste, ob etwas einfach ist oder nicht!
Nun, ich möchte ein wenig provozieren.
Ich möchte provozieren, dass Ihr die Wissenschaftler alle auffordert, den eigenen Einfluss = AUTOSUGGESTION zu erforschen, dem, sind sie nämlich merkwürdigerweise ausgewichen. Ich möchte Euch provozieren, den eigenen Einfluss selbst bewusst wahrzunehmen und in Euch zu stärken. Eine einfache Anregung und Lernhilfe von weltweitem Erfolg ist Coués Autosuggestion; auch in der neuen Ich-kann-Schule oder auch schon auf meiner coue.org-Website könnt Ihr weitere Provokationen genießen und ich komme sogar in die Schulen, wo man sich das zutraut: in die Du-musst-Schulen; und der Sinn und das Ziel davon ist, dass es dadurch ALLEN Talenten in ALLEN Beteiligten (auch den Lehrern, die sich ja zu einer der kränksten Berufsgruppen gemacht haben) entscheidend besser geht. Und das ist möglich. Und noch eine frohe Botschaft: Die Problemlösung ist bedeutend einfacher als mit dem Problem weiterzuleben. Wenn es jemand braucht und ihm dieser Hinweis dient, wäre es gut, ihn weiterzugeben. Ich wünsche Euch allen ein wirklich gutes Jahr 2010 und grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
