Hallo,
ich bin grade auf Ihre Seite gestoßen,
vielleicht hilft es ja vielen weiter, sich mit ihren Problemen an Gott zu
wenden,wenn alles andere nicht hilft. Ich wünschte manchmal, ich hätte eher zu ihm gefunden, was wäre
uns an Leiden erspart geblieben.
Das einzige was jetzt zu sagen ist, ist natürlich das das Wunder für alle
sichtbar und noch viel größer ist....
Bitte schauen Sie doch mal auf meine Seite
www.walkwithjesus.eu
besonders dort das Zeugnis Emanuel.
Ich habe diese Seite mit viel Liebe gemacht um andere Eltern zu ermutigen
und was mir manchmal fast das Herz bricht, wenn ich zu
Heilungsgottesdiensten fahre, alte Menschen verlassen ihre Rollstühle,
aber die armsten der armen, die schwerbehinderten Kinder , sind dort kaum
zu finden. Dabei tut Gott immer etwas an ihnen, so viele habe ich gesehen
die durch Gott geheilt wurden...die, die dort waren.
Liebe Grüße und Gottes segen
Martina Osmy
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Martina,
ich habe dein Thema in das Forum "Jobbörse und Werbung" verschoben, da ich denke, dass es genau das ist, was du machen willst: Werbung für deine "Ministry".
Wir sind eine Internetplattform eines katholischen Trägers. Für mich ist Gott sehr wichtig als Hoffnungsgeber, als begleitender Unterstützer. Aber ich kriege doch leichte Bauchschmerzen, wenn Gott als Dienstleister dargestellt wird, als jemand, der Wunder am laufenden Band vollbringt, wenn man nur mal fünf Tage ein Seminar besucht.
Und was heißt "Es gibt Hoffnung": Ja, die Geburt eines behinderten Kinders ist ein Einschnitt. Sie wirft erst mal aus der Bahn. Aber wenn ich hier im Forum lese, dann sehe ich, dass es auch sehr viel tolle Erlebnisse mit dem Kind gibt, dass viele Eltern ihr Kind immer mehr als Geschenk sehen. Hoffnung geben mir Zeichen, die auf Akzeptanz der Gesellschaft und auf Bereitstellung notwendiger Hilfen hindeuten.
Wenn ich mir die verlinkte Homepage ansehe, dann beschleicht mich doch das Gefühl, dass mit einer rührseeligen Bildergeschichte über Emanuel Menschen angelockt werden sollen, die dieses Seminar der Minsitry besuchen (und wohl auch bezahlen). Dabei sehe ich auf den Bildern gar keine so ungewöhnliche Entwicklung. Nur der Text deutet an, dass Emanuel am Anfang nur wenige Sekunden sitzt und nicht laufen kann, aber später schon.
Ich finde, Kinder mit Behinderung sind liebenswerte Kinder und lebenswerte Kinder. Hoffnung zu haben, heißt nicht, sie verändern zu wollen. Ich warne alle Eltern vor überzogenen Versprechungen und kostenpflichtigen Veranstaltungen, die Wunderheilung versprechen. Das kostet meistens viel Geld und bringt nichts. Und die besonderen Kinder sind doch Geschenke, die keiner Veränderung bedürfen!
Andreas
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Martina,
mal ne Frage von einem bekennenden Agnostiker:
Wieso sollte Gott nur Kinder heilen, die bei Heilgottesdiensten erscheinen? Kann mir nicht vorstellen, daß er so ein Kleingeist ist.
Pauline
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Andreas,
DANKE! für deine klaren Worte und auch für die Warnung zur Vorsicht.
DANKE! Pauline, ich bin im Gegensatz zu dir Anhängerin des christlichen Glaubens aber mir wird immer ganz schlecht, wenn Gott irgendwie als böse und strafend und "wählerisch" und nur bestimmte Gruppen bevorzugend dargestellt wird.
Der Glaube an Gott sollte befreien, unterstützen und tragen, nicht einschüchtern und dazu führen, dass man einzelne irdische Gruppierungen und Institutionen (Kirche, Gemeinden) über ihn stellt, weil diese glauben die alleinseligmachende Botschaft und Lehre zu verkünden.
LG, amai
AW: Es gibt Hoffnung
@ Pauline: Gott heilt jeden Menschen, von dem er gefragt und als Heiler angenommen wird. Ohne dass Du etwas dafür bezahlen musst. Gottesdienste kosten nichts.
Gott kostet kein Geld.
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Und wir sind alle froh, dass Gott unser Kind heilt, dass er ohne Behinderung weiterleben darf weil wir lieben Emanuel er lacht jetzt jeden Tag so viel- was
ist das für eine Freude, das Leben in das Kind zurückkehren zu sehen und die Worte Christi bestätigt zu sehen -,, ich bin das Leben, die Wahrheit und der Weg"
Halleluja!
Möge Gott euch segnen.
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Martina,
ich möchte jetzt nicht über Gott diskutieren.
Aber Emanuel darf nicht ohne Behinderung weiterleben. Auf den Bildern lässt sich nicht wirklich etwas erkennen.
Ich spreche Dir nicht ab, dass sich der Zustand des Kindes,dass auf den Bildernzu sehen ist ,gebessert hat. Worauf das letztendlich zurückzuführen ist, kann ich nicht sagen. Aber davon zu sprechen, dass Menschen mit diesem Krankheitsbild ohne Behinderung leben dürfen, wüde ich niemals wagen auszusprchen.
LG Gaby
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Martina,
was sagst Du denn nun dazu? Wenn das Kind auf denn Bildern Emanuel ist, hat er doch nach wie vor eine Behinderung. Warum sagst Du er darf ohne Behinderung leben?
LG Gaby
AW: Es gibt Hoffnung
Liebe Gabi,
das sage ich, weil ich das Vertrauen in Gott habe, die Verheißung von Gott und Gottes Wort in der Bibel. Und weil Gott was er begonnen hat immer beendet.
Und weil ich sehe , das er sich beständig weiterentwickelt, was ja vorher nicht der Fall war.
Deshalb habe ich das Vertrauen.
Jesus hat ja immer gesagt "Dir geschehe nach Deinem Glauben" Mir bleibt ja nichts als seinem Wort zu vertrauen und bis jetzt hat es sich bestätigt. Es ist einfach eine gute Nachricht.
Wir hatten auch noch andere Heilungen in der Familie und im Bekanntenkreis, auch das bestätigt michden Weg weiter zu gehen.
Ich habe in ähnlichen Fällen gesehen, das auch andere Kinder begannen nie gehabte Entwicklungsschritte zu machen, das laufen und sprechen noch lernen mußten, aber wichtig ist doch das sie Signale im Gehirn ankommen, und endlich die Dinge passieren auf die ich als Mutter so lange gewartet habe.
Im Grunde benimmt ersich jetzt wie ein Kleinkind, vorher wußte ich ja gar nicht ob er die Dinge um sich herum überhaupt so richtig mitbekommt. Hatte er wohl auch nicht.
Aber jetzt reagiert er, agiert er, entwickelt Eigenwillen,trikst mich und seine Gescwister auf so niedliche Art aus, das sind alles Entwicklungsschritte, die nie da waren, das ist alles schön zu sehen.
Bei einem geht es schneller, der andere braucht mehr Zeit, je nach schädigung ,sicher.
Und er hat auch lange gebraucht sich von seinen Rollstuhl zu lösen, er kannte ja nichts anderes, das war für ihn ein sicherer Ort.
Mittlerweile läuft er mit Begeisterrung alle Strecken im Haus, lacht und juchzt dabei und fordert es auch deutlich ein wenn er los will. Muss ja helfen.
Wenn ich dann sage mach mal alleine , na, wenn es anstrengend wird lacht er und lässt sich fallen, im Grunde haben wir viel Spass auf einmal. Schon allein die Kommunikation. Wie toll er sich jetzt ausdrücken kann, auch ohne viel Worte.
Wie die kleinen Kinder die zwar gelernt haben ihre Schuhe selber zuzubinden aber trozdem zu Mama oder Papa laufen, weils schneller geht.
Ja, ich hoffe diese Antwort erregt nicht wieder soviel Ärger, das tut mir leid, ich dachte ich könnte den Mamis Mut machen, und Hoffnung geben, in den Christlichen Seiten ist das ein ganz nomales Zeugnis, über das sich die Menschen freuen.
Aber da habe ich auch nicht gesucht als es uns so schlecht ging, deshalb habe ich das hier reingegeben.
Ja, also sorry an alle, die sich an mir ärgern, das wollte ich wirklich nicht, und schon gar nicht jemanden verletzen, ich habe einfach diese Liebe für diese Kinder und weiß auch wie es für die Familien ist, jeder wünscht sich doch wenigstens, das sein Kind ob Behindert oder nicht, nicht leiden muss, und habe mich in meiner Begeisterung für Jesus wohl einfach zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Also wir erleben das so, bitte nehmt doch keinen Anstoß daran...
Ganz Liebe Grüße an alle
Martina
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Martina,
vielen Dank ersteinmal für diesen Beitrag.
Ich möchte Dir Deinen Glauben auf gar keinen Fall absprechen. Wenn Dir durch Deinen Glauben Jesus hilft, akzeptiere ich das. Es ist auch wunderschön,wenn Emanuel Fortschritte macht.
Die Aussagen auf der Hp,was die Wunderheilungen anbelangt, finde ich trotdem etwas überzogen. Für uns hier sagen die Bilder nicht viel aus.
Was ist denn das Ministy zu Gott?
Ich wünsche Deinem Sohn weitere Fortschritte. Ich möchte Dir auch nicht zu Nahe treten.
LG Gaby
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Andreas,..
danke für deine klaren Worte,..
Ich bin Realistin durch und durch,.. und habe am Anfang meiner Behinderung sehr vieles in Frage gestellt zu mir selbst und zu meiner Umwelt,... Es war ein langer schmerzvoller Prozess gewesen, doch wenn ich zurück schaue,.. dann musste dies sein, denn sonst wäre ich nicht der Mensch der ich heute bin,.. Und ich weiß was es heißt behindert zu sein und nicht behindert zu sein, mir sind beide Seiten bekannt,..
Ich bin auch überzeugt davon das man diesen Weg nicht alleine geht, es kann der Partner sein, die Familie, gute Freunde und bei anderen ist es Gott liebe Martina,.. in dem Punkt gebe ich dir Recht,.. doch dies ist wirklich auch schon alles wo ich dir zustimme,..
Wie Andreas schon schrieb, es sind besondere Kinder und das sollte uns allen bewusst sein, sollte mit Respekt begegnet werden, nur ob mit oder ohne Gott es bleiben unsere Kinder mit all Ihren kleinen und großen Schwächen, den Nöten, Ängsten der Eltern,..
In diesem Sinne,.. Lg sam

AW: Es gibt Hoffnung
Hallo Sinnawin,
warum hat Gott es zugelassen, dass unsere Kinder von Geburt an solch ein schweres Los zu tragen haben? Wieso heilt Gott nur die, die zu solch einer "Messe" gehen und viel Geld dafür bezahlen?
Anke
AW: Es gibt Hoffnung
Liebe Anke,
Gott gibt uns gesunde Kinder, von Gott kann doch nur gutes kommen, dazu findest Du viele Stellen in der Bibel.
Was aber geschieht das steht in Johannes 10/10 " Der Dieb kommt in der Nacht um zu stehlen, zu lügen und um zu verderben..."
Das ist das was uns passiert ist und wovon wir nichts wissen.
Ich denke die Stelle brauche ich nicht weiter auszuführen -oder?
Gott heilt überall, aber ich war nicht auf einer besonderen Messe oder so, sondern einfach in einem Gottesdienst, wo die Menschen wörtlich an ihre Bibel glauben und so wie es Jesus verheißen hat, auch Ergebnisse haben wie zu biblischen Zeiten.
Er hat uns ja in der Tat gesagt das wir noch größere "Wunder" vollbringen werden.
Der Gottesdienst kostet auch nichts, gar nichts, Jesus brauchte ja auch keiner zu bezahlen.
Nur wir sind zu solch einem Ort gefahren,"wo der Heilige Geist fällt", der fällt selbstverständlich überall wenn zu Gott gebetet wird, aber ich hatte ja gar keinen Anschluss an Gott am Anfang.
Und was einer nicht hat kann er nicht geben, somit habe ich mich auf den Weg gemacht Menschen zu finden , die schon mehr Erkenntniss über Gott haben.
Ja, liebe Grüße
Martina
AW: Es gibt Hoffnung
Zitat von sinnawin
Liebe Anke,
Gott gibt uns gesunde Kinder, von Gott kann doch nur gutes kommen...,
Hallo Martina,
an deinen Beiträgen zeigt sich mal wieder, das es mit dem Glauben an Gott schon eine "komische Sache" ist.
Schließlich gibt uns Gott auch die behinderten Kindern, und da alles was von Gott kommt gut ist, gibt es doch eigentlich keinen Grund, ihn zu bitten an den Kindern irgendwas zu ändern. Oder ? Im selben Moment wo du sagst, das sich was ändert wenn man ihn entspr. anbetet, gar dazu aufforderst zu beten damit sich was ändert, gestehst du selber ein, das eben nicht alles gut ist was von ihm kommt. Warum sollte man sonst darum beten, das er etwas ändert das von ihm kommt ? Warum sollte man ihn anbeten ? Damit noch was kommt, "das so nicht bestellt war" ? In der Bibel steht auch, das Gott einem hilft, wenn man sich selber hilft, also sich in der Situation in der man ist, so gut wie möglich einrichtet, damit lebt ohne zu jammern,... ohne nach Veränderung zu beten. Verändern tut sich nur was, wenn man selber was an seinem Leben verändert. Darum zu beten das sich was ändert, erinnert mich eher.... an ein Bild aus dem Schlaraffenland, wo jemand einen anderen darum bittet, ihn zu füttern, weil er es selber nicht mehr kann, weil er schon so voll gefressen ist ( rülpfssss )... als das ich glaube, das das mit dem Glauben an Gott von ihm selber aus so gemeint sein kann, wie du es hier darstellst.

Helmut
AW: Es gibt Hoffnung
Hallo
Ich schliesse mich den Worten Helmut´s an.Der Glaube an Gott
bringt uns dazu ,an uns selbst zu arbeiten,an unsere Grenzen zu
gelangen ,alle Hürden zu bewältigen.
Dies alles verändert uns,lässt uns reifen.Uns wird hier auf Erden nichts geschenkt
ich danke für jeden Tag ,den ich gesund erleben darf.
Gott hat uns nicht versprochen uns alles abzunehmen,das das Leben ohne Entbehrungen,Verlust und Schmerz oder Krankheit ,Krieg und Verbrechen sein wird.
Viele glauben noch heute ,durch regelmässiges Beten ,dem zu entkommen.
Viele glauben auch noch heute,ein behindertes Kind,sei eine Strafe Gottes.
Die sollten die Bibel noch mal lesen.
Wir sollen gerade hinter diesen Menschen stehen,und sie als Gottes Geschenk annehmen.
Liebe Grüsse Carmen