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Medizintests an Behinderten in der Nachkriegszeit?

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    Medizintests an Behinderten in der Nachkriegszeit?

    Die Rummelsberger Diakonie lässt jetzt ihre Behindertenhilfe zwischen den Jahren 1945 bis 1975 erforschen. Es liegen Anzeichen vor, dass in den 1970er Jahren mindestens einem Bewohner gegen seinen Willen Medikamente verabreicht wurden. Dass es sich so verhalten hat, sei den Rummelsbergern aber erst seit Ende 2017 bekannt.
    Einem früheren Bewohner des Auhofs bei Hilpoltstein wurde in dieser Zeit das Medikament Nomifensin verabreicht. Später sei dieses Medikament unter dem Namen Alival in den Handel gekommen, später aber wieder wegen Nebenwirkungen vom Markt genommen worden. Der ehemalige Bewohner des Auhofs lebt heute in einer Wohneinrichtung in Bad Kissingen. Es ist eine Wohngemeinschaft für Menschen die künstlich beatmetet werden. Es ist nicht belegt, dass die frühere Gabe des zuvor genannten Medikamentes dafür verantwortlich ist.
    Georg Borngässer ist Sprecher des Sozialunternehmens und er spricht von "Lernen aus der Geschichte". Niemand vom heutigen Personal trage für diese Vorgänge Verantwortung.
    Man ist bemüht eine Art Aufklärung zu betreiben und ob es in Rummelsberg Medikamentengaben aufgrund einer Versuchsreihe gab. Leider ist die Aktenlage bescheiden und viele alte Unterlagen sind bereits entsorgt. Herr Borngässer wendet sich an ehemalige Bewohner die von eventuellen Medikamententests betroffen sein könnten und erklärt das es ihm wichtig sei, diese würden sich bei den Rummelsbergern zu melden.

    Quelle: Nürnberger Nachrichten, Bayern, 23.11.2018

    Gab es Medizintests an Behinderten?
    Zuletzt geändert von Kirsten; 26.11.2018, 21:30.

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