Auf der Seite der Diakonie Kork kann man folgende lesen:
.......Die Kostenträger gehen davon aus, dass zur Begleitung von elf Kindern mit schweren Behinderungen eine Fachkraft genügt.....
Dazu mehr und wie man aktiv etwas dazu beitragen kann, dass Kostenträger "aufwachen" und "verstehen" was es heißt, verantwortungsbewusst mit Menschen mit Behinderung umzugehen.
http://www.diakonie-kork.de/de/index.phpAW: 1 Fachkraft für 11 zu Betreuende!!!!!!!!!
Hallo zusammen,
muss ich mich bei so unsozialen Auffassungen noch wundern, dass einige der dort betreuten Menschen vom überforderten Personal nur unzureichend versorgt und gefördert werden können?
Mir tun die Menschen Leid: die Betreuten und die Betreuer

AW: 1 Fachkraft für 11 zu Betreuende!!!!!!!!!
Wie wird die Zukunft aussehen, wenn im sozialen Bereich immer weiter eingespart wird? Warum vermehrt auf Kosten von teilweise schwerstbehinderten Menschen? Und damit auch zu Lasten des Personals, das mit einem immensen Einsatz versucht zu retten und zu gestalten, was noch möglich ist? Zerreißen können sie sich nicht und Geld, welches man heute reichlich und dringend braucht, kann man woanders sprichwörtlich leichter verdienen. Wen wundert es, wenn immer öfter das Wort Fachkräftemangel fällt?
Politiker sollten keine Kürzungen vorsehen, wenn sie gar nicht wissen, was der Alltag und das Leben von Menschen mit z.B. einer Epilepsie bedeutet. Aber genau diese Politiker treffen Entscheidungen, die den größten Einfluss auf Lebensqualität, Lebenslänge und Lebensgestaltung behinderter Menschen haben.
Die Einrichtungsträger sollten Mut zeigen und Eltern, Betroffene und Angehörige mit ins Boot nehmen.
Die Finanzen sind das eine, aber ein Lächeln, welches ein schwerstmehrfachbehinderter Mensch nach einem schweren Anfall, einer vertrauten Person entgegenbringt, ist die andere Seite. Bitte lasst dieses Lächeln niemals erlöschen. Das ist etwas, das geht einem tief ins Herz hinein. In diesem Moment zeigt ein Mensch in einer absolut hilflosen Situation, dass er dir vertraut und du weißt, dass er in diesem Moment auf größtmögliche Hilfe angewiesen ist. Dieses Vertrauen und diese Hilfestellung darf man nicht kaputt sparen.
Auch schwerstbehinderte Menschen haben nur ein einziges Leben und sie können glücklich sein, wenn man sie lässt.