"Bezahlbares Wohnen in der Sozialen Stadt" ist ein heute veröffentlichtes Positionspapier nach einer Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion überschrieben, die vom 9. bis 11. Januar stattfand. [...]
Wir werden nach der Bundestagswahl dafür sorgen, dass jeder Mensch solange wie möglich selbstbestimmt in seinen eigenen vier Wänden leben kann. Das muss bis ins hohe Alter mindestens bis zur Pflegestufe 2 gelten. [...]
Quelle:
Kobinet
Ja was denn nun? Jeder Mensch? Wirklich jeder? Auch die mit Pflegestufe 3?
Oder ist bei der Pflegestufe 3 Schluss mit dem Mensch-Sein?

AW: kobinet: Bezahlbares Wohnen in der Sozialen St
Hallo Gero,
man will uns nicht, wenn wir tatsächlich Pflege brauchen. In welcher Zeit lebe ich???????
Es geht nur noch rückwärts.
Die einen (weniger kranken) können sie wehren, die anderen (schwerstkranke, die auf jemandes Unterstützung und Hilfe angewiesen ist), kann sehen wo er bleibt.
Und das nennt sich Sozialstaat.
traurige Entwicklung, und zugleich ein Alarmzeichen, finde ich, Micha
AW: kobinet: Bezahlbares Wohnen in der Sozialen St
Na ja, vielleicht liegt es wieder daran, dass man bei Wohnen solange es geht, erst mal an alte Menschen denkt. Diese sollen natürlich in ihrem Umfeld solange bleiben, wie es eben irgendwie geht. Bei Pflegestufe drei denkt man halt gleich, da ist es besser, wenn man in eine 24 Stunden Betreuung kommt. Manchmal möchten ältere Menschen ja auch einfach "abgeben". Das muss man auch im Auge behalten.
Dass es eben auch junge Menschen gibt, die nicht in jugendlichen Jahren schon in mehr oder weniger "geschlossene" Wohn(pflege)heime bis an ihr Ende leben möchten, ist eine eher unbekannte Personengruppe in der Gesellschaft. Man muss es vielleicht immer aus der Sichtweise der Betroffenen anschauen, bzw. der vermeintlichen "Gönner" von außen.