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Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

zippe 12.03.2012, 16:23#1
Monika Grassers Kampf gegen Behördenunsinn

Monika Grasser ist selten sprachlos. Aber jetzt ist die 34-Jährige fertig mit den Nerven. Fünf Monate lang dauert bereits der »Behördenirrsinn«, wie sie ihren »einseitigen Kampf« mit diversen öffentlichen Einrichtungen nennt. Doch eigentlich geht es nicht um sie, sondern um ihre Schwester Daniela.[...]
Quelle und kompletter Text: Main-Netz
Marie-Luise 12.03.2012, 22:33#2
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

Hallo zusammen,

das ist ja furchtbar. Wie geht man denn mit den Betroffenen um? Selbst bei Viehtransporten, ich bitte um Entschuldigung bei diesem Vergleich, hat man doch enorme Auflagen in den letzten Jahren erwirken können. Sind es die Menschen mit Behinderung nicht wert? Was ist denn das für eine Lebenshilfe? Steht die den Angehörigen nicht bei und entscheidet über die Betroffenen hinweg? Was ist mit dem Bezirk Unterfranken denn los? Ist nicht gerade dieser Bezirk für kurze Fahrtzeiten, bzw. sogar am besten gar keine?
Also ich fasse es nicht. Alles Einzelkämpfer an einer stahlharten Front?

Liebe Grüße
Marie-Luise
miau 13.03.2012, 09:33#3
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

endlich mal wieder jemand, der den Mund aufmacht und nicht alles hinnimmt, was man Behinderten so zumutet.

Micha
Kirsten 13.03.2012, 09:41#4
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM
Zitat von Marie-Luise
Hallo zusammen,

das ist ja furchtbar. Wie geht man denn mit den Betroffenen um? Selbst bei Viehtransporten, ich bitte um Entschuldigung bei diesem Vergleich, hat man doch enorme Auflagen in den letzten Jahren erwirken können. Sind es die Menschen mit Behinderung nicht wert? Was ist denn das für eine Lebenshilfe? Steht die den Angehörigen nicht bei und entscheidet über die Betroffenen hinweg? Was ist mit dem Bezirk Unterfranken denn los? Ist nicht gerade dieser Bezirk für kurze Fahrtzeiten, bzw. sogar am besten gar keine?
Also ich fasse es nicht. Alles Einzelkämpfer an einer stahlharten Front?

Liebe Grüße
Marie-Luise

Anmerkung
Nur um keine falschen Fakten zu schaffen, es handelt sich bei der im Zeitungsartikel angesprochenen Lebenshilfe nicht um die Lebenshilfe Aschaffenburg e.V.
Diese Lebenshilfe betreibt keine eigenen Werkstätten.
zippe 13.03.2012, 10:00#5
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

Hallo zusammen,

dieses Hin-und-Herschicken unter dem Deckmantel der Nicht-Zuständigkeit hat inzwischen System. Die Antragsteller sollen in den bürokratischen Mühlen zermahlen werden, damit sie die ihnen zustehenden Leistungen verzögert oder gar nicht mehr in Anspruch nehmen können.
gero 13.03.2012, 10:02#6
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

Hallo miteinander,

Unterfranken... ja, das wundert im Bezirk der Kosten-Nutzen-Rechner doch niemanden mehr. Vermutlich werden die exorbitanten Forderungen der Betroffenen als eine exzessive Ausschöpfung des überlastetenden Systems gesehen.

Da ist es ja nur folgerichtig, dass die Sicht von vielen Einrichtungs- und Kostenträgern anscheinend ausschließlich in Richtung Kostenminimierung gerichtet ist.

Konzeptionell gibt es zwar in den meisten Fällen bestimmte Vorgaben, die demzufolge vorgeschriebener Mindeststandard sein müssten. Aber wahrscheinlich sind das in Unterfranken mal wieder nur unverbindliche Wünsche der Konzeptersteller, nach denen sich die verantwortlichen Entscheidungsträger nicht richten müssen. [/Zynismus.Ende]
Myriam 13.03.2012, 10:26#7
AW: Zeitungsartikel: Probleme mit Fahrt zur WfbM

Hallo zusammen,

dem Sachbearbeiter beim Bezirk ist es doch egal, wie lange unsere zu Betreuenden mit dem Bus unterwegs sind. Auch wie die Menschen zusammengesetzt werden. Da kommt der Tiger neben die Ente und die Spinne neben der Fliege und der Elefant wird auf einem Sitz aus Prozellan transportiert. Wir können doch froh sein, dass unsere Menschen überhaupt auf Staatskosten befördert werden, oder wie sieht es aus? Da wird das Billigste genommen, wie dann der Mensch noch ankommt und ob überhaupt? Ist doch völlig Wurscht. Solange doch niemand dabei um kommt , oder schon wieder ein Angehöriger rum schreit, meine Güte Leute, nehmt es nicht so schwer. Wir reden hier doch bloß um Menschen mit Behinderung, oder? Der Bezirk braucht das Geld für viel wichtiger Dinge - er hat doch auch noch die psychischkranken Angehörigen von Menschen mit Behinderung zu versorgen, also die, die dem Druck und der Seelenpein nicht mehr standhalten und dann muss er auch noch für die zurückbleibenden Angehörigen aufkommen, ach jeh.
Was juckt dem Sachbearbeiter das Befinden eines Menschen mit schwerer Behinderung, wenn die Pension auf dem Spiel steht? Oder ein ------nein, wieso komme ich jetzt eigentlich auf unseren Ex-Bundespräsidenten und das Landesblindengeld in Niedersachsen und die Zeitungsartikel mit dem exzessiven Ausschöpfen, also was rege ich mich hier überhaupt verdammt noch mal schon wieder auf?:wand::wand::wand::wand::grantel::grantel::grantel: