Ausstellung über „Kinder-Euthanasie“ im Dritten ReichQuelle und kompletter Text: Deutsches Ärzteblatt
Potsdam – Eine Sonderausstellung über die Ermordung kranker und behinderter Kinder während der Zeit des Nationalsozialismus ist ab Freitag im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zu sehen.
Mehr als 10.000 Kinder- und Jugendliche fielen im Dritten Reich den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer, wie der Kurator Thomas Beddies vom Institut für Geschichte der Medizin der Charité Berlin am Donnerstag in Potsdam sagte. Dabei ging es zahlreichen Ärzten nicht nur um die Tötung der „Ballastexistenzen“ – oftmals wurden die Kinder auch zu medizinischen Experimenten missbraucht. [...]
Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Reich
AW: Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Rei
Liebe Inge,
erdrückend, unendlich traurig und zugleich wütend machend!
Vielen Hauptakteuren dieser unmenschlichen Barbarei wurde nicht einmal der Prozeß gemacht, sie lebten und arbeiteten unbehelligt nach dem Krieg weiter.
Es ist unendlich wichtig, immer und immer wieder an diese Grauentaten zu erinnern und auch, Parallelen und Vergleiche zu heutigen Ereignissen zu ziehen, auch wenn sie viel subtiler und vermeintlich *harmlos* daherkommen.
Wer heutzutage Kosten-/Nutzenrechnungen aufstellt, Standards in der Versorgung immer weiter absenkt, Behinderten ein geringeres Existenzminimum zugesteht, weil sie ja an ihrer Lage und Bedürftigkeit nichts ändern können (Stichwort *statisches System* ) der macht sich für mich ganz klar heute wieder das Gedankengut dieser dunklen , menschenverachtenden Diktatur zu eigen die in Kategorien wie "lebensunwert" , "unnütze Esser" und "Ballastexistenzen" einteilte und aussortierte, auch wenn nicht offen und direkt die Vernichtung und Eliminierung derselben propagiert und betrieben wird.
LG, amai
Liebe Inge,
erdrückend, unendlich traurig und zugleich wütend machend!
Vielen Hauptakteuren dieser unmenschlichen Barbarei wurde nicht einmal der Prozeß gemacht, sie lebten und arbeiteten unbehelligt nach dem Krieg weiter.
Es ist unendlich wichtig, immer und immer wieder an diese Grauentaten zu erinnern und auch, Parallelen und Vergleiche zu heutigen Ereignissen zu ziehen, auch wenn sie viel subtiler und vermeintlich *harmlos* daherkommen.
Wer heutzutage Kosten-/Nutzenrechnungen aufstellt, Standards in der Versorgung immer weiter absenkt, Behinderten ein geringeres Existenzminimum zugesteht, weil sie ja an ihrer Lage und Bedürftigkeit nichts ändern können (Stichwort *statisches System* ) der macht sich für mich ganz klar heute wieder das Gedankengut dieser dunklen , menschenverachtenden Diktatur zu eigen die in Kategorien wie "lebensunwert" , "unnütze Esser" und "Ballastexistenzen" einteilte und aussortierte, auch wenn nicht offen und direkt die Vernichtung und Eliminierung derselben propagiert und betrieben wird.
LG, amai
AW: Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Rei
Liebe amai,
da kommt mir immer wieder das Zitat aus der Buchbeschreibung "Tödliches Mitleid" von Klaus Dörner in den Sinn:
„Und wir heute? Wenn nicht alles täuscht, wird sich die Soziale Frage in der nächsten Zeit für uns ein weiteres Mal zuspitzen. Und wenn nicht alles täuscht, ist in uns allen zumindest als Möglichkeit das, was ich als entscheidende Absicht der Nationalsozialisten beschrieben habe, in Logik und Ethik durchaus weiterhin lebendig. [...]"
Liebe amai,
da kommt mir immer wieder das Zitat aus der Buchbeschreibung "Tödliches Mitleid" von Klaus Dörner in den Sinn:
„Und wir heute? Wenn nicht alles täuscht, wird sich die Soziale Frage in der nächsten Zeit für uns ein weiteres Mal zuspitzen. Und wenn nicht alles täuscht, ist in uns allen zumindest als Möglichkeit das, was ich als entscheidende Absicht der Nationalsozialisten beschrieben habe, in Logik und Ethik durchaus weiterhin lebendig. [...]"
AW: Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Rei
Hallo Inge,
genau in diesem Zusammenhang finde ich es unendlich wichtig, dass immer wieder genau "daran" erinnert wird.
Danke für's Einstellen!
Zitat von IngeLiebe amai,
da kommt mir immer wieder das Zitat aus der Buchbeschreibung "Tödliches Mitleid" von Klaus Dörner in den Sinn:
„Und wir heute? Wenn nicht alles täuscht, wird sich die Soziale Frage in der nächsten Zeit für uns ein weiteres Mal zuspitzen. Und wenn nicht alles täuscht, ist in uns allen zumindest als Möglichkeit das, was ich als entscheidende Absicht der Nationalsozialisten beschrieben habe, in Logik und Ethik durchaus weiterhin lebendig. [...]"
Hallo Inge,
genau in diesem Zusammenhang finde ich es unendlich wichtig, dass immer wieder genau "daran" erinnert wird.
Danke für's Einstellen!
AW: Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Rei
[...] „Ärzte haben in der Zeit des Nationalsozialismus Tod und Leiden von Menschen herbeigeführt, angeordnet oder gnadenlos verwaltet“, sagte der BÄK-Präsident. Eine vollständige Aufarbeitung dieser Gräuel stehe noch aus. Der von einer unabhängigen Expertengruppe erstellte Forschungsbericht sei hierfür aber ein wichtiger Beitrag. [...]Quelle und kompletter Text: Deutsches Ärzteblatt
AW: Ausstellung „Kinder-Euthanasie“ im Dritten Rei
Dazu kommt mir ein etwas zynischer Kommentar über die Lippen.
Heute töten sie uns auch, mit langsamen Waffen, die da heißen: Kürzung von Sozialleistungen und Erhöhung der Beiträge und die Entnahme von Leistungen aus dem Katalog.
Dazu kommt mir ein etwas zynischer Kommentar über die Lippen.
Heute töten sie uns auch, mit langsamen Waffen, die da heißen: Kürzung von Sozialleistungen und Erhöhung der Beiträge und die Entnahme von Leistungen aus dem Katalog.
