AW: Bischöfe mahnen zum Schutz des Lebens
Hallo Claudia,
diese Tests sind ja nun höchst umstritten. Das letzte was ich diesbezüglich verfolgt habe, das war, dass solche Tests nur Familien genehmigt werden sollen, die mit schwérer Erbkrankheit behaftet sind................ Es hat alles sein Für und Wider.
Sei mir nicht böse, aber zu allem was die Kirche aufruft, kann man nicht "Ja und Amen" sagen. Z.T. sind das Ansichten, die man mit der Steinzeit in Verbindung bringt.
Und ausgerechnet Bischof Z. kann sicher selbst überlegen, was die Kirche im Bezug auf Kinder besser machen kann. Bzw. was wirklich verherend ist..........Scheint als wäre der Bischhof nich wirklich frei von schlimmen Skandalen.
AW: Bischöfe mahnen zum Schutz des Lebens
Hallo zusammen,
diese Stellungnahmen finde ich richtig und wichtig, aber wünsche ich mir, die Bischöfe, Politiker, Menschenrechtler... würden sich endlich auch für die bereits
geborenen Menschen mit Behinderung einsetzen.
Ein besonders krasses Beispiel ist m.E. Volker Kauder, der sich
gegen PID ausspricht aber gleichzeitig
Zugeständnisse bei Hartz IV ablehnt. Ist ihm denn gar nicht bewusst, dass er unsere behinderten Töchter und Söhne damit diskriminiert??
AW: Bischöfe mahnen zum Schutz des Lebens
Hallo Fine,
Zitat von Fine
Das letzte was ich diesbezüglich verfolgt habe, das war, dass solche Tests nur Familien genehmigt werden sollen, die mit schwérer Erbkrankheit behaftet sind................ Es hat alles sein Für und Wider.
das sind Situationen, in denen ich akzeptieren kann, wenn Eltern sich für PID entscheiden.
Auf der anderen Seite befürchte ich einen unglaublichen moralischen Druck auf die anderen Eltern, die keine PID wollen. Ich befürchte, dass sie damit auch für die "Folgen" verantwortlich gemacht werden könnten. Und das macht mir Bauchweh.
Ich habe keine Ahnung, wie man mit dieser Entwicklung umgehen könnte....
AW: Bischöfe mahnen zum Schutz des Lebens
Hallo Inge,
das letzte Wort scheint hier noch nicht gesprochen. Ich kann auch Deine Bauchschmerzen nachvollziehen.
Aber hier mal neue Infos.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Debatte-ueber-umstrittene-PID_aid_944674.html
Danach soll eine Untersuchung von Embryonen aus künstlicher Befruchtung auf Erbkrankheiten vor der Einpflanzung in die Gebärmutter nur in zwei Fällen erlaubt sein: Wenn die Eltern von einer schweren erblichen Vorbelastung wissen oder wenn eine Tod- oder Fehlgeburt droht. "In beiden Fällen finden wir es die humane Alternative etwa zur Pränataldiagnostik, wo die Untersuchung erst im Mutterleib stattfindet", sagte Hintze.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, warum man bewusst eine Zelle einsetzen soll, wenn es Möglichkeiten gibt, geschädigtes Erbgut zu erkennen. Bei der künstlichen Befruchtung ist es ja nun mal so, dass nicht alle Zellen eingesetzt werden. Im Prinzip müsste man, wenn schon Verbot, die künstliche Befruchtung verbieten. Das hat aber eben auch Für und Wider.
AW: Bischöfe mahnen zum Schutz des Lebens
Hallo zusammen,
bevor es Mißverständnisse gibt:
ich hab den Artikel praktisch "zur Info" eingestellt. Persönlich fühle ich mich bei dem Thema etwas zwiegespalten und habe momentan noch keine konkrete Meinung - finde es aber die Thematisierung wichtig.