Archiv des früheren intakt-Forums (schreibgeschützt, Beiträge bis 2020) · Zum aktuellen Forum: community.intakt.info · www.intakt.info

Immer weniger Fruchtwasseruntersuchungen

**Claudia** 12.12.2010, 21:15#1
Immer mehr werdende Mütter vertrauen bei der Schwangerschaftsvorsorge auf das sogenannte Ersttrimester-Screening - und entscheiden sich gegen eine Fruchtwasseruntersuchung. Denn die Kombination aus Ultraschalluntersuchung und Bluttest ist für Mutter und Kind ohne Risiko.



http://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/immer-weniger-fruchtwasseruntersuchungen


Beim Lesen des Berichtes ist mir besonders diese Aussage aufgefallen:
Die FMF hat deshalb ein schonendes Verfahren entwickelt, das bereits im Zeitraum 11 bis 14 Schwangerschaftswochen, also vor Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels, Auskunft über Chromosomenschäden gibt.


Solange die Behinderung noch nicht festgetellt ist, wird das ungeborene Kind noch möglichst schonend auf eventuell vorhandene Behinderungen untersucht.
Spätestens wenn sich dann eine Behinderung herausstellt und das Kind spätabgetrieben wird, ist es mit der "Schonung" auch vorbei.
Fine 14.12.2010, 09:30#2
AW: Immer weniger Fruchtwasseruntersuchungen

Hallo Claudia,

das denke ist aber auch eine wichtige und sehr sinnvolle Aussage:

Vielen Ungeborenen rettet das Ersttrimester-Screening so das Leben: Weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit Chromosomenschäden ausschließt, verzichten Mütter meist auf die riskante Fruchtwasseruntersuchung

Entscheiden muss jeder für sich. Und wenn man sich nun gegen ein Kind entscheidet, weil es mit einem schweren Defizit zur Welt kommen würde, dann ist es wohl besser, dass eine Spätabtreibung wirklich vermieden wird. Und das scheint hier u.a. der Sinn zu sein.:kopfkratz:

Es ist immer schwierig.