Mehrfachbehinderte in der Politik berücksichtigenQuelle und kompletter Text: kobinet
Berlin(kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen forderte heute die Monitoring-Stelle zur Schwer- und
UN-Behindertenrechtskonvention, alle behinderten Menschen bei der Umsetzung der UN-Konvention einzubeziehen. "Behinderte Menschen, deren Stimmen bislang ungehört bleiben oder politisch kein Gewicht erhalten, müssen gestärkt werden", erklärte deren Leiter Valentin Aichele in Berlin.
Tag der Menschen mit Behinderungen
Welttag der Behinderten
Hallo miteinander,
heute ging es bei den Tagesthemen der ARD um 23Uhr20 um den
WELTTAG der Behinderten (der ist heute 3.12.2010)
Heute war und ist immer noch euer Tag. Damit man endlich ein Augenmerk auf euch lenkt. Nur, wen wird es interessieren?
Es wurde über die UN-Konvention und ihre Umsetzung berichtet. So würden tortz den Rechten aus der Un-Konvention immer noch 80 % aller betroffenen Schüler eine Sondereinrichtung besuchen.
Es wurde am Beispiel eines Vaters und seiner Tochter belegt. Er würde gerne seine Tochter (Autistin) auf eine Regelschule schicken. Das ist aber momentan nicht möglich, weil diese es ablehnt,solange keine erfahren Begleitung gestellt wird. Nur 18% der betroffenen Schüler mit Handycap besuchen bundesweit eine Regelschule. Die Fläming-Grundschule in Berlin ist da bundesweit ein Vorzeigemodell. Da werden schon seit Jahrzehnten Schüler mit und ohne Handicap zusammen unterrichtet. Als Unterstützung arbeiten dort 8 Sonderpädagogen im Schulbetrieb mit. So können alle von einander profitieren.
Also dann in diesem Sinne......
L.G.
Kirsten
Hallo miteinander,
heute ging es bei den Tagesthemen der ARD um 23Uhr20 um den
WELTTAG der Behinderten (der ist heute 3.12.2010)
Heute war und ist immer noch euer Tag. Damit man endlich ein Augenmerk auf euch lenkt. Nur, wen wird es interessieren?
Es wurde über die UN-Konvention und ihre Umsetzung berichtet. So würden tortz den Rechten aus der Un-Konvention immer noch 80 % aller betroffenen Schüler eine Sondereinrichtung besuchen.
Es wurde am Beispiel eines Vaters und seiner Tochter belegt. Er würde gerne seine Tochter (Autistin) auf eine Regelschule schicken. Das ist aber momentan nicht möglich, weil diese es ablehnt,solange keine erfahren Begleitung gestellt wird. Nur 18% der betroffenen Schüler mit Handycap besuchen bundesweit eine Regelschule. Die Fläming-Grundschule in Berlin ist da bundesweit ein Vorzeigemodell. Da werden schon seit Jahrzehnten Schüler mit und ohne Handicap zusammen unterrichtet. Als Unterstützung arbeiten dort 8 Sonderpädagogen im Schulbetrieb mit. So können alle von einander profitieren.
Also dann in diesem Sinne......
L.G.
Kirsten
AW: Tag der Menschen mit Behinderungen
Hallo zusammen,
ich fand es schlimm, dass gestern auf keinem Sender erwähnt wurde - obwohl das Thema Hartz vier und die Annahme des Gesetzes durch den Bundestag überall eine Nachricht war- das ausgerechnet am Welttag der Behinderten die Regierenden dieser Gruppe mal einfach ohne jegliche Grundlage und Berechnung willkürlich den Regelsatz um 20 % gekürzt haben.
Die Begründung der FDP behindertenpolitischen Sprecherin Frau Molitor im Bundestag war einfach nur zynisch , verlogen und ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen:
"Was die Intervention von Herrn Dr. Seifert anbelangt, so möchte ich an dieser Stelle sagen, dass die Regelleistungen für Menschen mit Behinderungen durch Leistungen zur Teilhabe aufgestockt werden können. "
Leistungen zur Teilhabe sind aber nicht identisch mit der Grundsicherung, die ja das EXISTENZMINIMUM decken soll, irgendwie hat die Dame keinen Überblick und Sachverstand.
Aber vielleicht steckt ja auch nur einfache neoliberale Logik und Sparwillen dahinter: wer nicht mehr existiert, der braucht dann auch keine Leistungen zur Teilhabe mehr.
LG, amai
Hallo zusammen,
ich fand es schlimm, dass gestern auf keinem Sender erwähnt wurde - obwohl das Thema Hartz vier und die Annahme des Gesetzes durch den Bundestag überall eine Nachricht war- das ausgerechnet am Welttag der Behinderten die Regierenden dieser Gruppe mal einfach ohne jegliche Grundlage und Berechnung willkürlich den Regelsatz um 20 % gekürzt haben.
Die Begründung der FDP behindertenpolitischen Sprecherin Frau Molitor im Bundestag war einfach nur zynisch , verlogen und ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen:
"Was die Intervention von Herrn Dr. Seifert anbelangt, so möchte ich an dieser Stelle sagen, dass die Regelleistungen für Menschen mit Behinderungen durch Leistungen zur Teilhabe aufgestockt werden können. "
Leistungen zur Teilhabe sind aber nicht identisch mit der Grundsicherung, die ja das EXISTENZMINIMUM decken soll, irgendwie hat die Dame keinen Überblick und Sachverstand.
Aber vielleicht steckt ja auch nur einfache neoliberale Logik und Sparwillen dahinter: wer nicht mehr existiert, der braucht dann auch keine Leistungen zur Teilhabe mehr.
LG, amai
AW: Tag der Menschen mit Behinderungen
Hallo amai,
wenn Behörden es schaffen, uns Eltern von behinderten Kindern genau zum 9. November das Schreiben zur Abzweigung des Kindergeldes zukommen zu lassen, dann ist es für die verursachenden Politiker auch kein Problem, zum Welttag der Menschen mit Behinderungen ein weiteres Päckchen der gleichen Art zu verschenken.
Mal sehen, welches "Geschenk" wir dann am 5. Mai bekommen.
Hallo amai,
wenn Behörden es schaffen, uns Eltern von behinderten Kindern genau zum 9. November das Schreiben zur Abzweigung des Kindergeldes zukommen zu lassen, dann ist es für die verursachenden Politiker auch kein Problem, zum Welttag der Menschen mit Behinderungen ein weiteres Päckchen der gleichen Art zu verschenken.
Mal sehen, welches "Geschenk" wir dann am 5. Mai bekommen.
AW: Tag der Menschen mit Behinderungen
Das liest sich ja alles recht schön, aber Worte und Realität liegen in zwei verschiedenen Welten....
Gemeinsam Teilhabe verwirklichenQuelle und kompletter Text: Spurensicherung
Behinderung darf kein Grund sein, beim gesellschaftlichen Leben oder Arbeitsmarkt außen vor zu sein oder auch nur schlechtere Chancen zu haben. Davon ist Bundessozialministerin Ursula von der Leyen überzeugt. Ziel ist eine Gesellschaft, an der alle teilhaben und in die sich alle einbringen können.
[...] Inklusion heißt: behinderte Menschen überall einbeziehen, ihnen und anderen tagtäglich zeigen, dass sie selbstverständlich dazugehören. Weil wir Inklusion ernst nehmen, setzen wir auch die UN-Konvention gemeinsam mit Menschen mit Behinderung um. Das Ziel ist eine Gesellschaft, an der alle teilhaben und in die sich alle einbringen können."
Das liest sich ja alles recht schön, aber Worte und Realität liegen in zwei verschiedenen Welten....
